Schlechter Jahresstart: K+S verbucht kräftigen Gewinneinbruch

Schlechter Jahresstart: K+S verbucht kräftigen Gewinneinbruch

, aktualisiert 14. Mai 2014, 10:34 Uhr
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Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S muss sich am Mittwoch vor seinen Aktionären nach dem Katastrophenjahr 2013 verantworten.

Der Start ins Jahr lief für den Düngemittel- und Salzproduzenten K+S alles andere als rosig. Der Gewinn fiel um ein Viertel. Bei der Hauptversammlung muss sich der Konzern für das Katastrophenjahr 2013 verantworten.

Der Dünger- und Salzproduzent K+S ist wegen deutlich niedrigerer Kali-Preise mit einem kräftigen Umsatz- und Gewinnrückgang ins neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal ging der bereinigte Gewinn im fortgeführten Geschäft um ein Viertel auf 141,5 Millionen Euro zurück, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz schrumpfte wegen Zuwächsen im Salzgeschäft mit 7,1 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro nicht ganz so stark.

K+S rechnet nach dem Platzen des russisch-weißrussischen Exportbündnisses BPC im Sommer 2013 noch einige Zeit mit niedrigen Düngemittelpreisen. Nach einem starken Rückgang hätten sich die Preise inzwischen zwar stabilisiert, sagte K+S-Chef Norbert Steiner am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Kassel. "Trotz unseres vorsichtigen Optimismus' sollten wir aber nicht vergessen, dass der Himmel nicht wolkenlos ist und auch die Preise nicht innerhalb kurzer Zeit in einer geraden Linie die alten Werte erreichen werden", sagte Steiner laut Redetext.

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In Zukunft will der Konzern sein zweites Standbein, das Salzgeschäft, deutlich ausbauen. "Insbesondere in Asien sind die Potenziale enorm, der dortige Salzverbrauch steigt stetig", sagte Steiner. Das Unternehmen wolle seine Salzprodukte künftig besser vermarkten und neue Absatzmärkte erschließen. In der Folge erwartet Steiner "im Geschäftsbereich Salz mittelfristig einen deutlich höheren Ergebnisbeitrag."

Trotz des Gewinneinbruchs haben Anleger am Mittwoch bei K+S zugegriffen. Die Aktien des Düngemittelkonzerns standen mit einem Plus von 2,5 Prozent an der Dax -Spitze. Das Ergebnis sei besser als erwartet ausgefallen, schrieb DZ-Bank-Analyst Heinz Müller in einem Kommentar.

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