Siemens: Sparprogramm mit Personalabbau kommt im November

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Im November winkt der Siemens-Belegschaft ein Stellenabbau

von Matthias Kamp

In Reaktion auf die abkühlende Konjunktur will der Konzern nun das Kerngeschäft stärken und Personal in schwächelnden Sparten reduzieren.

Der Siemens-Konzern reagiert auf die Abkühlung der Weltkonjunktur mit einem neuen Sparprogramm und will im November Einzelheiten auch zum Personalabbau nennen. Das kündigte Siemens-Chef Peter Löscher in der WirtschaftsWoche an. "Wir erarbeiten zurzeit ein Effizienzprogramm, mit dem wir unsere Strategie und unsere finanziellen Zielsetzungen unterlegen werden und unser 2011 erreichtes Anspruchsniveau dauerhaft sichern wollen. Mitte Oktober besprechen wir das mit den Führungskräften und Anfang November stellen wir es der Öffentlichkeit vor", sagte Löscher dem Magazin.

Während Siemens bei den bisherigen Sparprogrammen den Anteil der Verwaltungs- und Vertriebskosten von 17 auf 14 Prozent reduziert hat, wolle der Konzern nun das Kerngeschäft stärken und Personal in schwächelnden Sparten reduzieren. Dazu gehören die Windsparte in den USA und der Bau von Transformatoren. Auch die Konzernsparte Infrastruktur entwickelt sich schwächer als erwartet, doch Löscher erwartet eine baldige Trendwende. "Dass es ganz generell im Infrastrukturgeschäft in der momentanen Phase der Weltwirtschaft zur Verschiebung von Großaufträgen kommt, trifft zwar auch Geschäfte in dem neuen Sektor. Aber das ändert nichts an dem dauerhaften Trend zur Urbanisierung und dem großen Bedarf an Lösungen für Städte."

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Während der Siemens-Absatz in Europa unter der Krise in Südeuropa leidet, sieht Löscher weiter gute Chancen in den Schwellenländern. „Unser Geschäft in Schwellenländern wird weiterhin kräftiger wachsen als in den entwickelten Märkten.“ Bereits ein Drittel seines Umsatzes erziele Siemens in den Schwellenländern. Europa liegt mit rund 40 Prozent noch vorne.

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