Steigende Verkäufe: VW verdient in den USA wieder Geld

Steigende Verkäufe: VW verdient in den USA wieder Geld

, aktualisiert 11. November 2011, 09:06 Uhr
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Der Passat in der US-Version wird im neuen Werk in Chattanooga gebaut.

Quelle:Handelsblatt Online

Volkswagen ist in den USA auf dem Vormarsch. Erstmals könnte die US-Sparte von VW mehr als 300.000 Fahrzeuge im Jahr verkaufen. Das ist unter anderem auf die erfolgreichen Einführungen neuer Modelle zurückzuführen.

New YorkDer breite Vorstoß auf dem US-Markt rechnet sich für Volkswagen. „Mit dem Vertrieb unserer Autos - also ohne die Produktion - wird unsere lokale Vertriebsgesellschaft Volkswagen of America schon in diesem Jahr einen Gewinn erzielen. Das ist uns seit rund zehn Jahren nicht mehr gelungen“, sagte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler der Nachrichtenagentur dpa bei einem Besuch in New York. „Bis zum Jahr 2013 wollen wir das gesamte Geschäft auf Konzernebene in den USA profitabel machen. Wir sind auf einem sehr guten Weg dahin.“

Volkswagen legt in den Vereinigten Staaten derzeit ein ziemliches Tempo vor. Die Verkäufe der Marke VW sind bis zum Oktober um 24 Prozent auf 263.500 Wagen hochgeschnellt. Am Ende des Jahres sollen es 300.000 Stück sein. „Es gibt eine sehr gute Chance, unsere Ziele zu übertreffen“, sagte Klingler. „In den vergangenen 14 Monaten haben wir den Jetta erfolgreich herausgebracht, wir haben den US-Passat an den Start gebracht, der nicht nur gut, sondern sehr gut ankommt, und gleiches gilt für den Beetle.“ Die VW-Tochter Audi hatte zuletzt überdurchschnittlich zugelegt.

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Für den größeren US-Passat, der ab 20.000 Dollar plus Steuern angeboten wird, hatte Volkswagen sogar ein eigenes Werk in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee gebaut - Kostenpunkt: mehr als 1 Milliarde Dollar. Das Vorgängermodell hatte noch aus dem Werk Emden herbeigeschafft werden müssen. Der US-Verkaufsschlager Jetta und der Beetle kommen aus Mexiko. „Es ist ein Unterschied, ob sie eine Fabrik im Land haben oder nicht“, sagte Klingler. „Der Grund für frühere Verluste lag auch in Währungsschwankungen. Wir sind davon heute viel unabhängiger.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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