Strategische Allianz: Volkswagen verbündet sich mit Tata

Strategische Allianz: Volkswagen verbündet sich mit Tata

, aktualisiert 10. März 2017, 12:04 Uhr
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Mit dem indischen Autoriesen unternimmt Volkswagen einen weiteren Anlauf, um in Schwellenländern Fuß zu fassen.

Quelle:Handelsblatt Online

Volkswagen und der indische Konkurrent Tata wollen in der Entwicklung enger zusammenarbeiten. Beide Autobauer haben eine Absichtserklärung für eine strategische Allianz unterzeichnet. An Details wird noch gefeilt.

HamburgVolkswagen verbündet sich mit dem größten indischen Autobauer Tata Motors. Die beiden Unternehmen unterzeichneten eine Absichtserklärung, um eine langfristige Partnerschaft auszuloten. Ziel der Allianz sei, in der Entwicklung von gemeinsamen Fahrzeugkomponenten bis hin zu ganzen Fahrzeugen zusammenzuarbeiten, teilten VW und Tata Motors am Freitag mit. Die Partner wollen zunächst in Indien zusammenarbeiten. Langfristig sollen gemeinsame Projekte auch in anderen Ländern angeboten werden.

„Mit der beabsichtigen strategischen Partnerschaft mit Tata Motors wollen wir konzern- und markenübergreifend die Voraussetzungen schaffen, um kundenadäquate Mobilitätslösungen auch für die neuen, schnell wachsenden Automobilmärkte anbieten zu können“, erklärte Volkswagen-Chef Matthias Müller. Auf Seiten der Wolfsburger übernimmt die auf günstige Fahrzeuge spezialisierte VW-Tochter Skoda die Verantwortung für die Zusammenarbeit mit Tata. Die Details der Zusammenarbeit sollen in den nächsten Monaten erarbeitet werden. Bis dahin haben VW und Tata Stillschweigen vereinbart.

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Tata Motors ist in Europa durch die Marken Jaguar und Land Rover bekannt. In Indien bietet der Kleinwagenspezialist unter anderem den Billigwagen Nano an, der ab 3000 Dollar zu haben ist.

Mit dem indischen Autoriesen unternimmt Volkswagen einen weiteren Anlauf, um in Schwellenländern Fuß zu fassen. Die Wolfsburger hatten sich vor einigen Jahren mit dem japanischen Autobauer Suzuki zusammengetan, der mit seiner Beteiligung Maruti in Indien stark vertreten ist. Die Allianz ging jedoch in die Brüche, weil sich Suzuki von Volkswagen dominiert sah.

Der bevölkerungsreiche Subkontinent gilt als Dorado für Billigautos, noch dazu ist die Zahl der Fahrzeuge in dem riesigen Markt relativ gering. Doch in den vergangenen Jahren haben sich die immer wieder aufkeimenden Hoffnungen der Autobranche für Indien nicht erfüllt. Weltweit liegt Indien nach Daten des Verbandes der Automobilindustrie bei den Pkw-Zulassungen auf Rang fünf hinter Deutschland.

Quelle:  Handelsblatt Online
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