Stromnetz unter Druck: Übertragungsnetz-Betreiber buchen mehr Reservekraftwerke

Stromnetz unter Druck: Übertragungsnetz-Betreiber buchen mehr Reservekraftwerke

, aktualisiert 07. Dezember 2016, 16:27 Uhr
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Für den Winter haben die Übertragungsnetzbetreiber mehr Reservekraftwerke gebucht.

Quelle:Handelsblatt Online

Die deutschen Stromnetzbetreiber haben für den Winter mehr Reservekraftwerke gebucht als im vergangenen Jahr. Die Kraftwerksleistungen werden bereits seit Oktober abgerufen. Das Stromnetz steht laut Experten unter Druck.

Dortmund/BerlinDie deutschen Übertragungsnetz-Betreiber haben für den Winter mehr Reservekraftwerke gebucht als im Vorjahr. Die Kapazität der vertraglich gesicherten Anlagen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien wuchs von rund 7,5 auf 8,3 Gigawatt, wie die Unternehmen mitteilten.

Die Kraftwerksleistungen würden bereits seit Oktober abgerufen – in der Spitze mit bis zu sechs Gigawatt. Im Vorjahr waren nur 3,5 Gigawatt Spitzenleistung benötigt worden.

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Die Zahlen zeigten, wie stark das Stromnetz unter Druck stehe, sagte eine Sprecherin. Eine akute Blackout-Gefahr sehen die Unternehmen aber nicht. Das Netz wird durch den gleichzeitig Ausbau erneuerbarer Energie vor allem im Norden und den Ausstieg aus der Kernenergie und die Stilllegung weiterer konventioneller Anlagen im Süden belastet.

Hinzu komme der Strombedarf der französischen Nachbarn, heißt es in der Mitteilung. In Frankreich sind derzeit mehrere Kernkraftwerke in der Revision. Wegen der großen Verbreitung von Elektroheizungen kommt es dort in harten Wintern regelmäßig zu Nachfragespitzen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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