Textilmaschinenbauer Mahlo: Whistleblower gewinnt

Textilmaschinenbauer Mahlo: Whistleblower gewinnt

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Webauftritt des Textilmaschinenherstellers Mahlo.

von Martin Seiwert

Nach Berichten über offenbar kriminelle Vorgänge beim bayrischen Textilmaschinenbauer Mahlo der WirtschaftsWoche im Jahr 2008 fand die Staatsanwaltschaft Regensburg etliche Hinweise auf Straftaten, wie sie erst jetzt mitteilte.

Ärger mit den Strafverfolgern bekam neben dem Ex-Chef von Mahlo, Robert Daul, aber auch der Whistleblower, der die Ermittlungen in Gang gebracht hatte. Die Staatsanwälte klagten den Ex-Personalchef wegen Verdachts auf Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen an. Während des Prozesses wurde ihm vorgeworfen, seinen Ex-Chef zu Unrecht beschuldigt zu haben, obwohl den Staatsanwälten belastende Daten über Daul vorlagen.

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Die WirtschaftsWoche hatte berichtet, dass bei dem Unternehmen zwischen 1999 und 2006 verdeckte Provisionen (Kickbacks) an rund 120 Geschäftspartner in über 30 Staaten gezahlt wurden - insgesamt mehr als eine Million Euro. Die Staatsanwaltschaft habe etliche Belege für Straftaten gefunden, etwa "aus dem Bereich der Kickback-Zahlungen". 

Am Ende wurde der Whistleblower freigesprochen. Das Verfahren gegen Daul wurde aus Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand gegen Zahlung einer Auflage von 50 000 Euro eingestellt.

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