Thyssen-Krupp: Stahl-Betriebsrat befürchtet Standortschließungen

Thyssen-Krupp: Stahl-Betriebsrat befürchtet Standortschließungen

, aktualisiert 23. Juni 2016, 18:08 Uhr
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Bisher ist noch kein Sozialplan verhandelt worden – doch Betriebsrat Günter Back hat die Beschäftigten bereits auf mögliche Schließungen vorbereitet.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Stahlbranche steht vor einem Umbruch – für rund 18.000 Beschäftigte der Stahlsparte von Thyssen-Krupp bedeutet das einen möglichen Stellenverlust. Betriebsrat Günter Back befürchtet Standortschließungen.

DuisburgDer Betriebsrat der Thyssen-Krupp-Stahlsparte hat vor möglichen Standortschließungen gewarnt. Hintergrund sei die anhaltende Diskussion über eine mögliche Konsolidierung in der Branche, berichtete der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Thyssen-Krupp Steel Europe, Günter Back, am Donnerstag in Duisburg. Zuvor hatte der Betriebsrat die Beschäftigten über die aktuelle Situation informiert. Den Arbeitnehmervertretern seien bislang jedoch noch keine konkreten Pläne vorgelegt worden, sagte Back.

Auch über einen Sozialplan für den möglichen Abbau von Mitarbeitern sei bislang nicht verhandelt worden. Für die rund 18.000 Beschäftigten der Stahlsparte des Essener Konzerns gelte zudem bis 2020 ein Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

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Zuvor hatte das „Manager Magazin“ berichtet, ein möglicher Zusammenschluss der europäischen Stahlgeschäfte von Thyssen-Krupp und dem indischen Tata-Konzern sei zum Greifen nahe. Schon in wenigen Wochen könnten beide Seiten eine entsprechende Absichtserklärung vereinbaren, berichtete das Magazin, ohne genaue Quellen zu nennen. Gerüchte über die Gespräche gibt es schon seit Wochen. Thyssen-Krupp wollte den Bericht auf Anfrage nicht weiter kommentieren.

Quelle:  Handelsblatt Online
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