Trotz Dieselskandal: Volkswagen hat mehr Transporter verkauft

Trotz Dieselskandal: Volkswagen hat mehr Transporter verkauft

, aktualisiert 19. Januar 2017, 15:36 Uhr
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Vorstandsmitglied Andreas Renschler ist mit der Absatzsteigerung bei der Nutzfahrzeug-Sparte im Jahr 2016 zufrieden.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Automobilhersteller Volkswagen konnte im Jahr 2016 eine Absatzsteigerung bei seiner Nutzfahrzeug-Sparte verbuchen – trotz Imageschaden. Besonders in Westeuropa waren die Transporter beliebt.

Hannover.

Trotz Dieselskandals hat VW im vergangenen Jahr sowohl in Deutschland als auch weltweit steigende Zahlen bei der Auslieferung seiner Transporter verzeichnet. Das gab Volkswagen Nutzfahrzeuge am Donnerstag in Hannover bekannt. Mit weltweit 480.064 Fahrzeugen wurden 2016 insgesamt 11,4 Prozent mehr Transporter an Kunden übergeben als im Vorjahr (430.900 Fahrzeuge). Mit einem Zuwachs von 15,7 stiegen die Auslieferungen besonders deutlich in Westeuropa, wo die Zahl auf 329.400 leichte Nutzfahrzeuge kletterte.

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Rückgänge gab es wegen des instabilen Umfelds lediglich in Südamerika. Dort sanken die Auslieferungen um 12,7 Prozent auf 32.300 leichte Nutzfahrzeuge und Pickups. In Deutschland wurden 2016 fast 124.000 Fahrzeuge ausgeliefert (plus 11,6 Prozent). Volkswagen Nutzfahrzeuge baut vor allem Modelle der T-Baureihe sowie Crafter, Amarok, Caddy.

Zulegen konnte auch die Sparte Volkswagen Truck & Bus. Mit rund 184.000 ausgelieferten Lkw und Bussen der Marken MAN, Scania und Volkswagen Caminhões e Ônibus übertraf sie 2016 den Vorjahreswert um drei Prozent. Auch hier gab es allerdings Rückgänge in Südamerika. „Die Krise in Brasilien, der Brexit in Europa und die schwierige Lage im Nahen Osten – das Jahr 2016 war turbulent; vor diesem Hintergrund sind wir mit der erreichten Absatzsteigerung sehr zufrieden“, betonte das zuständige Volkswagen-Vorstandsmitglied Andreas Renschler.

Quelle:  Handelsblatt Online
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