Übernahmeversuch: Neues Angebot für Stada

Übernahmeversuch: Neues Angebot für Stada

, aktualisiert 10. Juli 2017, 09:58 Uhr
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ain und Cinven müssen sich nun noch von der Finanzaufsicht BaFin von der einjährigen Wartefrist befreien lassen, die sie nach dem Scheitern ihrer ersten Offerte eigentlich einhalten müssten.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Finanzinvestoren Bain und Cinven geben nicht auf: Sie wollen weiterhin den Arzneimittelhersteller Stada zu übernehmen. Mit ihrem ersten Versuch waren sie noch gescheitert. Nun haben ihr Angebot nochmal aufgestockt.

FrankfurtDie Finanzinvestoren Bain und Cinven starten einen zweiten Übernahmeversuch bei Stada und legen bei ihrer neuen Offerte noch einen Schnaps drauf. Den Aktionären des Arzneimittelherstellers bieten die Finanzinvestoren nun 66,25 Euro – 25 Cent mehr als zuvor, wie Stada am Montag mitteilte. Die Mindestannahmeschwelle für das Gebot liegt nun bei 63 Prozent, die Annahmefrist soll vier Wochen betragen. Vorstand und Aufsichtsrat von Stada erklärten, das erneute Angebot sei gegenüber dem ersten in wesentlichen Aspekten verbessert worden. Bain und Cinven müssen sich nun noch von der Finanzaufsicht BaFin von der einjährigen Wartefrist befreien lassen, die sie nach dem Scheitern ihrer ersten Offerte eigentlich einhalten müssten. Stada hat dafür nun grünes Licht gegeben.

Die Finanzinvestoren waren Ende Juni beim ersten Anlauf mit ihrer Offerte über 66 Euro je Aktie für Stada gescheitert. Nur 65,5 Prozent der Aktionäre nahmen das Angebot an – zwei Prozent weniger, als Bain und Cinven zur Bedingung gemacht hatten. Dabei hatten die Investoren die Annahmeschwelle bereits von ursprünglich 75 Prozent herabgesetzt, weil die Offerte schleppend angelaufen war.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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