Umfrage: Chemiemanager sehen Freihandelsabkommen TTIP skeptisch

exklusivUmfrage: Chemiemanager sehen Freihandelsabkommen TTIP skeptisch

von Jürgen Salz

Das geplante transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) spaltet das Topmanagement der deutschen Chemie-Industrie. Das zeigt eine Umfrage von Camelot Management Consultants unter 300 führenden Managern der Branche.

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Auch in der Chemiebranche äußern sich Stimmen skeptisch gegenüber dem Freihandelsabkommen.

Die Ergebnisse der Umfrage liegen der WirtschaftsWoche exklusiv vor. Danach rechnet nur die Hälfte der Befragten "mit Kosteneinsparungen bei Rohstoffimporten sowie einer größeren Zuliefer- und Kundenbasis". Die andere Hälfte dagegen "erwartet auch einen steigenden Wettbewerbs- und Margendruck".

Den befürchten vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Insgesamt geht jeder Zweite davon aus, dass TTIP seinem Unternehmen "weder Vor- noch Nachteile" bringt. Die USA sind – neben den Niederlanden – der wichtigste Auslandsmarkt der deutschen Chemiebranche. 2013 exportierte sie Chemikalien und Pharmazeutika für 15 Milliarden Euro in die USA.

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