Umstrittene Privatisierung: Russland legt Pläne für Ölkonzern Baschneft auf Eis

Umstrittene Privatisierung: Russland legt Pläne für Ölkonzern Baschneft auf Eis

, aktualisiert 16. August 2016, 20:27 Uhr
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Die geplante Teilprivatisierung des russischen Staatskonzerns hatte in den vergangenen Tagen in Wirtschaft und Politik für Unruhe gesorgt.

Quelle:Handelsblatt Online

Der russische Ölkonzern Baschneft in Staatsbesitz sollte zur Hälfte verkauft werden. Interesse hatte unter anderem Rosneft gezeigt – ebenfalls ein russischer Staatskonzern. Die umstrittenen Pläne sind nun vom Tisch.

MoskauRussland hat seine umstrittenen Pläne zur Teilprivatisierung des Ölunternehmens Baschneft zunächst auf Eis gelegt. Dies sei von Ministerpräsident Dmitri Medwedew angeordnet worden, sagte eine Sprecherin des Regierungschefs am Dienstag. Präsident Wladimir Putin habe dem Schritt zugestimmt.

Der Rohölproduzent in Staatsbesitz sollte im Jahresverlauf zur Hälfte verkauft werden, die beiden Branchenriesen Rosneft und Lukoil hatten sich interessiert gezeigt. Das Vorhaben hatte in den vergangenen Tagen in Wirtschaft und Politik für Unruhe gesorgt. Umstritten war unter anderem, ob der ebenfalls staatlich gelenkte Konzern Rosneft überhaupt für Baschneft bieten darf.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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