Unilever: Konsumgütergigant leidet unter Problemen in Brasilien und Indien

Unilever: Konsumgütergigant leidet unter Problemen in Brasilien und Indien

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Eine Fabrik des Lebensmittelhersteller Unilever in Burton upon Trent, Großbritannien

Zum Jahresende verzeichnete der Konsumgütergigant Unilever ein schwaches Umsatzwachstum. Grund dafür sind dem Unternehmen zufolge die schwache Konjunktur in Brasilien und eine Geldentwertung in Indien.

Ein mageres Umsatzwachstum von Unilever im Schlussquartal hat Anlegern am Donnerstag die Laune verdorben. Die Aktien des Konsumgütergiganten rutschten an der Londoner Börse um mehr als fünf Prozent auf ein Fünf-Wochentief von 3176 Pence ab.

Vor allem die schwache Konjunktur in Brasilien und eine Geldentwertung in Indien setzt dem Unternehmen eigenen Angaben zufolge zu. Im vierten Quartal hatte der für Produkte wie Knorr-Suppen und Dove-Seifen bekannte Konzern die Umsätze um 2,2 Prozent gesteigert und damit die von Analysten im Schnitt erwarteten 2,8 Prozent verfehlt. Im Gesamtjahr legten die Erlöse um 3,7 Prozent zu, während Analysten mit 3,9 Prozent gerechnet hatten.

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Unilever rechnet zudem mit einem anhaltend schwierigen Marktumfeld. Für 2017 sei mit einem Wachstum von drei bis fünf Prozent zu rechnen. Allerdings werde dieses Ziel im ersten Halbjahr, und vor allem im ersten Quartal, noch nicht erreicht.

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