US-Carsharing-Anbieter Turo: Daimler ebnet Weg auf deutschem Markt

US-Carsharing-Anbieter Turo: Daimler ebnet Weg auf deutschem Markt

, aktualisiert 06. September 2017, 20:25 Uhr
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Unter dem Dach der Mobility Services widmet sich der Autobauer seit einiger Zeit verstärkt dem Ausbau von Mobilitätsdienstleistungen.

Quelle:Handelsblatt Online

Mehr Carsharing für Deutschland: Autobauer Daimler beteiligt sich am Peer-to-Peer-Carsharing-Marktführer Turo, der im kommenden Jahr auch hierzulande starten soll. Erklärtes Ziel sei eine effizientere Fahrzeugnutzung.

Stuttgart Mit dem Autobauer Daimler an der Seite plant der US-amerikanische Carsharing-Anbieter Turo den Einstieg in den deutschen Markt. Turo betreibt eine Plattform, auf der private Autobesitzer ihre Fahrzeuge an andere vermieten können. Die Sparte Daimler Mobility Service hat sich nun an dem Unternehmen beteiligt, 2018 soll der Dienst in Deutschland verfügbar sein, wie am Mittwoch in Stuttgart mitgeteilt wurde. Mit Croove betreibt Daimler seit Ende 2016 bereits selbst eine solche private Carsharing-Plattform, unter anderem in München und Berlin - sie soll in Turo aufgehen und als eigenständiges Angebot verschwinden.

Wie viel Geld die Stuttgarter in den US-Anbieter stecken, wurde nicht mitgeteilt. Die Finanzierungsrunde, an der sich auch andere Investoren beteiligt haben, hat den Angaben zufolge ein Volumen von 92 Millionen US-Dollar (gut 77 Millionen Euro). Mit mehr als vier Millionen Kunden und mehr als 170 000 Fahrzeugen sei Turo Marktführer im sogenannten Peer-to-Peer-Carsharing in den USA und seit Ende 2016 außerdem in Großbritannien aktiv, hieß es.

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Unter dem Dach der Mobility Services widmet sich Daimler seit einiger Zeit verstärkt dem Ausbau von Mobilitätsdienstleistungen und steigt dafür bei verschiedenen Start-up-Firmen ein. Anfang August hatte der Konzern den Hamburger Ortungs-App-Anbieter Familonet übernommen, um damit das Team seines Moovel-Dienstes zu verstärken. Moovel betreibt eine App, die verschiedene Angebote wie Bus und Bahn, Leihräder, Mietautos und Taxis kombiniert.

Quelle:  Handelsblatt Online
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