US-Wahl 2016: Deutsche Industrie fürchtet Wahl Trumps

US-Wahl 2016: Deutsche Industrie fürchtet Wahl Trumps

, aktualisiert 12. August 2016, 18:12 Uhr
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Donald Trumps Abschottungspolitik würde auch die deutsche Industrie belasten, warnt der BDI-Präsident.

Quelle:Handelsblatt Online

Sollte Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt werden, würde das der deutschen Industrie enorm schaden – davon geht der BDI aus. Der Bundesverband fürchtet neue Handelsbarrieren und höhere Zölle sowie Trumps Steuerpläne.

BerlinBDI-Präsident Ulrich Grillo fürchtet, dass der Republikaner Donald Trump nächster US-Präsident wird. Trump setze auf eine Abschottungspolitik, um die heimische Wirtschaft zu stärken, sagte Grillo dem „Spiegel“ laut Vorabbericht vom Freitag. Das aber würde nicht nur die amerikanische Wirtschaft belasten, sondern auch die deutsche Industrie. „Unsere Unternehmen sind international ausgerichtet. Neue Handelsbarrieren und höhere Zölle würden ihnen enorm schaden“.

Zudem stört sich der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) am Temperament des Konservativen. „Niemand will einen Hitzkopf zum Präsidenten.“ Er warf Trump Entgleisungen und Wissenslücken vor. Dessen Wirtschaftsprogramm sei kaum geeignet, die Wirtschaft anzukurbeln.

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„Viele seiner Pläne können der Wirtschaft sogar schaden“, warnte Grillo. Trumps Versprechungen, die Steuern umfassend zu senken, seien zwar lobenswert, aber es fehle die Gegenfinanzierung. „Mit Trumps Steuerplänen dürfte das ohnehin hohe Haushaltsdefizit der USA weiter steigen.“

Trump hatte zu Beginn der Woche sein wirtschaftspolitisches Konzept vorgestellt. Darin verspricht er der Wirtschaft mehr Schutz vor unfairer Konkurrenz aus dem Ausland, umfassende Steuersenkungen sowie die Schaffung von Millionen neuer Stellen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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