Volkmar Denner: Bosch soll schnell wie Google werden

Volkmar Denner: Bosch soll schnell wie Google werden

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Aufbruch und Kontinuität: Denners Job wird nicht einfach

von Hans-Jürgen Klesse

Der künftige Chef des weltgrößten Autozulieferers, Volkmar Denner, muss den Traditionskonzern fit machen für die Zukunft. Das bedeutet vor allem: die Abhängigkeit vom Autogeschäft reduzieren.

Bosch ist ein Unternehmen der Widersprüche: technisch innovativ wie kaum ein anderes und doch in vielen Bereichen ein schwerfälliger Koloss. Größter Automobilzulieferer einerseits und gleichzeitig führend bei Greentech. Die Berufung von Volkmar Denner zum neuen Vorsitzenden der Bosch-Geschäftsführung ist ein Signal und versucht diese Gegensätze auszugleichen.

Kein einfacher Job

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Der neue Mann steht für Kontinuität: Wie sein Vorgänger Franz Fehrenbach hat der 55-Jährige sein ganzes Berufsleben bei Bosch verbracht, er ist Naturwissenschaftler und kommt aus dem Autogeschäft. Der bisherige Forschungs- und Entwicklungsvorstand steht aber auch für Aufbruch:

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Er soll die Autoabhängigkeit verringern – rund 60 Prozent des Umsatzes von 51,4 Milliarden Euro stammen aus diesem Bereich – und dem schwäbischen Konzern neue Dynamik einhauchen. So unbürokratisch und schnell wie Google oder Facebook solle Bosch werden, ließ Denner sich im hauseigenen Magazin zum 125-Jahre-Bosch-Jubiläum 2011 zitieren. Einfach wird der Job nicht.

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