Volkswagen : Die neue Struktur des VW-Konzerns

Volkswagen : Die neue Struktur des VW-Konzerns

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Das VW- Logo und die Auslieferungstürme der Autostadt in Wolfsburg.

Der Volkswagen-Konzern erhält eine neue Struktur. Künftig soll das Auto-Imperium in vier Gruppen gegliedert werden. Auch beim Spitzenpersonal gibt es einige Änderungen.

Der vom Abgas-Skandal gebeutelte Volkswagen-Konzern wird umgebaut. Der Aufsichtsrat beschloss, das Wolfsburger Auto-Imperium mit seinen zwölf Marken in vier Gruppen zu gliedern. Dabei sollen die einzelnen Marken stärker vom Konzernvorstand koordiniert werden und mehr Verantwortung für die Regionen erhalten.

Die Hauptmarke VW sowie ihre beiden Schwestern Seat und Skoda sollen jeweils durch einen Vorstandsmitglied in der obersten Konzernführung vertreten werden. Bei VW ist dies der frühere BMW-Manager Herbert Diess.

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Zentrale Personalentscheidungen bei VW

  • VW-Konzernvorstand

    Im VW-Konzernvorstand verliert Vertriebschef Christian Klingler seinen Job - wegen „unterschiedlicher Auffassungen“ über die Strategie. Das aber, so heißt es in der Mitteilung, habe nichts mit dem Abgas-Skandal zu tun, sondern sei bereits länger geplant gewesen. Müller übernimmt Klinglers Aufgaben zunächst mit.

  • Vorstand der Kernmarke VW

    Klinglers Posten im Vorstand der Kernmarke VW übernimmt der bisherige Chef der spanischen Tochter SEAT, Jürgen Stackmann. Stackmann begann seine Laufbahn 1989 bei Ford und kam 2010 zum VW-Konzern. Bei SEAT stand der Manager seit Mai 2013 an der Spitze.

  • SEAT

    Neuer Chef bei SEAT wird Luca de Meo, bisher Vertriebschef bei AUDI. Dort musste er sich zuletzt mit der Absatzschwäche in China herumschlagen. Seit 2012 war er in Ingolstadt im Amt. Seine Karriere in der Automobilindustrie hatte De Meo nach dem Studium 1992 bei Renault begonnen, später war er im Fiat-Konzern unter anderem Vorstandschef der Marke Alfa Romeo. Bei VW ist er seit 2009.

  • Produktionsressort im Konzernvorstand

    Das bisher ohnehin nur kommissarisch besetzte Produktionsressort im Konzernvorstand wird komplett gestrichen. Künftig sollen die einzelnen Marken und Regionen dieses Themenfeld deutlich eigenständiger beackern. Der Vorstand wird damit kleiner.

  • Das Nordamerika-Geschäft

    Das durch den Abgas-Skandal besonders gebeutelte Geschäft in Nordamerika verantwortet künftig der bisherige SKODA-Chef Winfried Vahland. Er führt die neu gegründete Marktregion Nordamerika. Nachfolger Vahlands bei Skoda soll der bisherige Vertriebschef von PORSCHE, Bernhard Maier, werden. Der infolge des Skandals in die Kritik geratene US-Chef von VOLKSWAGEN, Michael Horn, bleibt im Amt.

Für die Sportwagen wird eine Gruppe mit Porsche, Bentley und Bugatti gebildet, die vom neu gekürten Konzernchef Matthias Müller geleitet wird.

Die von Rupert Stadler geführte Gruppe aus Audi, dem Luxussportwagen Lamborghini und dem italienischen Motorradhersteller Ducati bleibt unverändert.

Der Holding für die Lkw-Töchter MAN und Scania steht weiter der von Daimler zu Volkswagen gewechselte Andreas Renschler vor.

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