Vor Fusion mit Praxair: Linde muss große Teile seines US-Geschäfts verkaufen

ThemaIndustrie

exklusivVor Fusion mit Praxair: Linde muss große Teile seines US-Geschäfts verkaufen

Bild vergrößern

von Matthias Kamp

Damit die Kartellbehörden den Zusammenschluss mit Praxair genehmigen, wird Linde Teile seiner US-Aktivitäten verkaufen müssen.

Um die Genehmigung der Kartellbehörden für den geplanten Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Praxair zu erhalten, wird der Münchner Linde-Konzern Teile seiner US-Aktivitäten verkaufen müssen. In Beraterkreisen ist von einem Desinvestitionsbedarf in Milliardenhöhe die Rede.

Beim Geschäft mit Industriegasen kommt Linde in den USA auf einen Umsatz von rund zwei Milliarden Dollar und beschäftigt in dem Segment etwa 6000 Mitarbeiter. Die größten Standorte befinden sich in den Bundesstaaten New Jersey und Texas. Nach Berechnungen von Analysten hat Linde in den USA bei Industriegasen einen Markanteil von 22 Prozent, Praxair kommt auf 27 Prozent.

Anzeige

Weitere Länder, in denen Linde im Fall einer Fusion mit Praxair wegen Auflagen der Kartellbehörden Kapazitäten abgeben muss, sind Brasilien, Chile, Spanien und Italien. Für zwei Linde-Anlagen in Brasilien, heißt es in Industriekreisen, hätten mögliche Käufer bereits Interesse bekundet.

Sie lesen eine Vorabmeldung aus der aktuellen WirtschaftsWoche. Mit dem WiWo-Digitalpass erhalten Sie die Ausgabe bereits am Donnerstagabend in der App oder als eMagazin. Alle Abo-Varianten finden Sie auf unserer Info-Seite.

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%