VW: Siemens-Chef Kaeser fürchtet keine Einbußen durch VW-Affäre

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Joe Kaeser

von Matthias Kamp

Siemens-CEO Joe Kaeser erwartet durch die Affäre beim Großkunden Volkswagen keine Einbußen: „Wir liefern Automatisierung für Fabriken, beispielsweise, wenn eine neue Serie aufgelegt wird“, sagte Kaeser im Interview.

Bei VW seien Fehler gemacht worden, fügte der Siemens-Chef hinzu, das habe man zugegeben und mit der Aufarbeitung zügig begonnen: „Das Unternehmen verdient Fairness und auch Unterstützung bei der Aufarbeitung.“ Natürlich hätten solche Themen grundsätzlich das Potenzial, über ein einzelnes Unternehmen hinauszugehen. „Viele sorgen sich, dass das Image von Made in Germany, die Qualität und Zuverlässigkeit, für die Deutschland in der ganzen Welt bekannt ist, in Mitleidenschaft gezogen wird“, sagte Kaeser. Er selbst sehe das aber nicht so.

Den breit angelegten Konzernumbau, den Kaeser kurz nach seinem Amtsantritt bei Siemens vor gut zwei Jahren begonnen hatte, sieht er im Großen und Ganzen als abgeschlossen, fügt aber an: „Die Welt steht nicht still. Wir stehen beispielsweise in der Energie- und Gesundheitstechnik oder bei der Digitalisierung vor gewaltigen Umbrüchen“, sagte Kaeser. „Wer da glaubt, sich dem Wandel entziehen zu können, sollte am besten vorher aussteigen.“

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Umsteuern will Kaeser unter anderem beim Geschäft mit Schienentechnik und Zügen. Nicht mehr Zug- und Waggonbau sollen künftig dominieren, sondern Steuerung und Signaltechnik. „Wir treiben das Geschäft stärker Richtung Automatisierung, Software und Management von Mobilität“, sagte Kaeser, „nicht in Richtung Alu und Stahl.“

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