Wegen hoher Medikamentenpreise : Gesetzliche Krankenkassen befürchten steigende Zusatzbeiträge

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Die Kostensteigerungen bei einzelnen Medikamenten sind durch Einsparungen möglicherweise nicht mehr abzuwenden.

von Jürgen Salz

Wegen rasant steigender Medikamentenpreise drohen den Versicherten gesetzlicher Krankenkassen Zusatzbeiträge.

„Wir kommen in die Phase, in der die Krankenkassen die überproportional steigenden Arzneimittelausgaben auch mit Einsparungen in anderen Bereichen nicht mehr abfedern können“, sagte Matthias Mohrmann, Vorstand bei der AOK Rheinland/Hamburg der WirtschaftsWoche. „Über kurz oder lang wird es bei den gesetzlichen Krankenkassen steigende Zusatzbeiträge geben.“

Anlass für die Prognose des AOK-Managers sind neue Krebsmittel, aber auch Medikamente wie die Hepatitis-Mittel Harvoni und Sovaldi, die der US-Pharmakonzerns Gilead neu auf den Markt brachte. Eine Behandlung etwa mit Sovaldi kostet 60.000 Euro. Nach Angaben von Medizinern führt dies dazu, dass nicht alle Patienten das Mittel verschrieben bekommen, weil die Ärzte Regressforderungen der Krankenkassen befürchten. „Nicht alle Patienten, die Sovaldi oder Harvoni benötigen, bekommen es“, sagte die Ärztin Christiane Fischer aus Hamm in Westfalen, Geschäftsführerin der kritischen Mediziner-Initiative Mezis, gegenüber der WirtschaftsWoche.

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