Weniger Herstellungskosten: SMS will 250 Millionen Euro sparen

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SMS will seine Herstellungskosten durch chinesische Ingenieure verringern

von Andreas Wildhagen

Der Anlagenbauer SMS will zur Überwindung seiner Krise die Herstellungskosten von Stahlwerken deutlich senken. Miteigentümer Heinrich Weiss will jährlich 250 Millionen Euro sparen.

Zuletzt hatte SMS mehrere Aufträge nicht gewinnen können, weil der Konzern im Vergleich zu seinen Konkurrenten Danieli aus Italien und der Siemens-Tochter VA-Tech zu teuer angeboten hatte.

Jetzt sollen vor allem ausländische SMS-Ingenieure dafür sorgen, dass die Anlagen zum Kochen und Walzen von Stahl und Röhren technisch einfacher ausgelegt werden, damit die Margen auch bei niedrigen Preisen wieder steigen. Dazu wurden jetzt 15 Arbeitsgruppen gebildet. „An den Arbeitsgruppen sollen auch unsere ausländischen Mitarbeiter teilnehmen, die einen Sinn für einfache Lösungen haben. Ihnen soll genau zugehört werden“, sagte Weiss der WirtschaftsWoche. Dabei setzt er besonders auf seine chinesischen Ingenieure, die einen praktischen Sinn für Einfachheit hätten. SMS beschäftigt in Shanghai 1000 Mitarbeiter.

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Außerdem will Weiss die Produktion elektronischer Bauteile für den Eigenbedarf zu einer eigenen Geschäftseinheit ausbauen. SMS baut die früher von Siemens bezogene Steuerungselektronik für die Stahlwerke seit Jahren selbst. Jetzt soll der neue Unternehmenschef Burkhard Dahmen dieses Geschäft ausweiten, auch anderen Unternehmen die Bauteile anbieten und das Ersatzteilgeschäft ausbauen. 300 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet die neue SMS-Sparte bereits.

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