WiWo Wirtschaftstrend: Sollte die Wochenarbeitszeit bei Bedarf auf unter 35 Stunden gesenkt werden?

WiWo Wirtschaftstrend: Sollte die Wochenarbeitszeit bei Bedarf auf unter 35 Stunden gesenkt werden?

, aktualisiert 20. Juli 2017, 18:18 Uhr
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Die IG Metall will kürzere Arbeitszeiten ermöglichen.

Die IG Metall will mehr Selbstbestimmung über die Arbeitszeiten ermöglichen. Die Gewerkschaft will die Möglichkeit eröffnen, temporär die Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden in der Woche abzusenken – etwa für Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen. Eine gute Idee? Hier können Sie abstimmen und in den Ergebnissen direkt sehen, was Deutschland denkt.

Die IG Metall hat zuletzt erklärt, sie bereite für die kommende Tarifrunde eine Forderung nach einem tariflichen Anspruch auf eine „kurze Vollzeit“ vor. Dabei kann die Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden abgesenkt werden, die Rückkehr in Vollzeit soll - anders als bei Teilzeit - garantiert sein. Im größten deutschen Industriezweig gilt die 35-Stunden-Woche, die tatsächlichen Arbeitszeiten liegen allerdings deutlich darüber.

Die Metall-Arbeitgeber warnen vor Forderungen einer solchen Arbeitszeit-Senkung. Sie befürchten Tarifflucht, eine Verschärfung des Fachkräfte-Mangels sowie Produktionsverlagerungen ins Ausland.

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Die wichtigsten Antworten zu Civey

  • Wer steckt hinter Civey?

    Civey ist ein Berliner Unternehmen, das 2015 in Berlin gegründet wurde. Das Start-up hat sich zum Ziel gesetzt, Online-Umfragen für die Nutzer transparenter und Ergebnisse in Echtzeit einsehbar zu machen. Dafür hat Civey eine Software entwickelt, die automatisch repräsentative Ergebnisse berechnet und Webseiten zu einem großen Umfrage-Netzwerk zusammenschließt.

  • Warum sollte ich mich registrieren?

    An den Civey-Umfragen kann jeder teilnehmen. Für die Berechnung repräsentativer Ergebnisse benötigt Civey aber einige Daten wie zum Beispiel Alter und Geschlecht, um korrekt Stichproben ziehen zu können. Daher werden zur Berechnung der repräsentativen Ergebnisse zum einen ausschließlich die Antworten registrierter Nutzer verwendet. Zum anderen können auch nur registrierte Nutzer die repräsentativen Ergebnisse einsehen.

  • Was geschieht mit meinen Daten?

    Alle persönlichen Daten der Nutzer werden verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert und bleiben geheim – sie dienen rein der Ergebnissicherung.

  • Welche Methodik steckt hinter dem Tool?

    Das Civey-Tool stellt durch ein dreistufiges Verfahren sicher, dass belastbare Ergebnisse zustande kommen. Vereinfacht dargestellt sieht dies so aus:
    Schritt 1: Riversampling. Die Umfragen werden in einem Netzwerk von derzeit 5000 Webseiten ausgespielt. So sollen möglichst alle Bevölkerungsgruppen erreicht werden.
    Schritt 2: geprüfte Panel-Teilnehmer. Auf Grundlage der registrierten User wird eine quotierte Stichprobe gezogen, die der Bevölkerungsverteilung in Deutschland entspricht. Hier fließen Alter, Geschlecht, Bevölkerungsdichte, Wahlpräferenz und Zeitpunkt der Stimmabgabe ein.
    Schritt 3: Die Stimmen werden nochmal mit weiteren soziodemographischen Faktoren gewichtet, um zum Beispiel eine Beeinflussung durch Interessengruppen zu verhindern.

    Statistik- und Formel-Freunde können zusätzlich hier das Civey-Whitepaper zur Berechnung des statistischen Fehlers einsehen.

  • Ich kann immer wieder abstimmen - verzerrt das nicht die Ergebnisse?

    Klare Antwort: Nein. Denn es wird jede Stimme immer nur einmal gezählt. Man kann mehrfach abstimmen, weil man seine Meinung im Zeitverlauf ändern kann. In die Auswertung fließt aber immer nur die aktuellste der abgegebenen Stimmen ein.

  • Noch Fragen offen?

    Dann geht es >>hier zu den FAQ bei Civey.

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