ZF Friedrichshafen: Sommer bleibt weitere fünf Jahre auf Chefposten

ZF Friedrichshafen: Sommer bleibt weitere fünf Jahre auf Chefposten

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ZF-Chef Stefan Sommer im Forschungs- und Entwicklungszentrum des Automobilzulieferers in Friedrichshafen.

Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen zeigt Vertrauen in seinen Vorstandsvorsitzenden Stefan Sommer. Dessen Vertrag wird um weitere fünf Jahre verlängert.

In Friedrichshafen stehen die Zeichen auf Nachhaltigkeit. "Damit die Weichen für die nachhaltige Umsetzung der ZF-Strategie 2025 gestellt" würden, setzt der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen auf seinen bisherigen Vorstandsvorsitzenden Stefan Sommer, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Die weltweit größten Autozulieferer

  • Platz 10

    Faurecia (Frankreich)

    Umsatz 2016: 18,711 Milliarden Euro
    Umsatz 2015: 18,770 Milliarden Euro
    Veränderung: -0,3 Prozent
    Hauptprodukte: Sitze und Innenausstattung

    Quelle: Berylls Strategy Advisors

  • Platz 9

    Michelin (Frankreich)

    Umsatz 2016: 20,907 Milliarden Euro
    Umsatz 2015: 21,199 Milliarden Euro
    Veränderung: -1,4 Prozent
    Hauptprodukte: Reifen

  • Platz 8

    Bridgestone-Firestone (Japan)

    Umsatz 2016: 22,485 Milliarden Euro
    Umsatz 2015: 24,094 Milliarden Euro
    Veränderung: -6,7 Prozent
    Hauptprodukte: Reifen

  • Platz 7

    Aisin (Japan)

    Umsatz 2016: 27,977 Milliarden Euro

    Umsatz 2015: 24,133 Milliarden Euro
    Veränderung: +15,9 Prozent
    Hauptprodukte: Getriebe, Bremssysteme, Karosserie- und Motorenteile

  • Platz 6

    Hyundai Mobis (Südkorea)

    Umsatz 2016: 30,227 Milliarden Euro
    Umsatz 2015: 28,096 Milliarden Euro
    Veränderung: +7,6 Prozent
    Hauptprodukte: Cockpit-, Frontend- und Chassismodule

  • Platz 5

    ZF Friedrichshafen (Deutschland)

    Umsatz 2016: 32,353 Milliarden Euro
    Umsatz 2015: 27,113 Milliarden Euro
    Veränderung: +19,3 Prozent
    Hauptprodukte: Fahrwerks- und Antriebssysteme, Elektronik/Software

  • Platz 4

    Magna (Kanada)

    Umsatz 2016: 34,587 Milliarden Euro
    Umsatz 2015: 29,408 Milliarden Euro
    Veränderung: +17,6 Prozent
    Hauptprodukte: Karosserie & Fahrwerksysteme, Exterieur-Ausstattungen

  • Platz 3

    Denso (Japan)

    Umsatz 2016: 36,301 Milliarden Euro
    Umsatz 2015: 34,299 Milliarden Euro
    Veränderung: +5,8 Prozent
    Hauptprodukte: Klimasysteme, Motorsteuerung, Human-Machine-Interface

  • Platz 2

    Continental (Deutschland)

    Umsatz 2016: 40,550 Milliarden Euro
    Umsatz 2015: 39,232 Milliarden Euro
    Veränderung: +3,4 Prozent
    Hauptprodukte: Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme, Reifen

  • Platz 1

    Bosch (Deutschland)

    Umsatz 2016: 43.936 Milliarden Euro
    Umsatz 2015: 41,657 Milliarden Euro
    Veränderung: +5,5 Prozent
    Hauptprodukte: Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsysteme

„Ich freue mich über diese kraftvolle Bestätigung des CEO durch die Mitglieder des Aufsichtsrats“, sagt Giorgio Behr, Aufsichtsratsvorsitzender von ZF. „Unter der Führung von Stefan Sommer hat der Vorstand von ZF das Unternehmen in den vergangenen Jahren maßgeblich auf die Veränderungen in der Automobil- und Mobilitätsbranche eingestellt und vorbereitet. Die Übernahme von TRW war dabei ein strategisches Glanzstück. Jetzt geht es darum, die Strategie ZF 2025 konsequent weiter umzusetzen. Die Voraussetzungen dafür haben wir heute im Aufsichtsrat geschaffen.“

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Derzeit sieht es trotz der Krisenmeldungen der Branche stabil aus bei ZF. Im März noch stellte Sommer für das laufende Jahr einen Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro in Aussicht. Grund für den Umsatzsprung um rund ein Fünftel sei vor allem, dass die auf Fahrsicherheit spezialisierten TRW erstmals für ein volles Jahr in die Bilanz eingerechnet werde. Mittelfristig will der Konzern den Umsatz im Schnitt um sieben Prozent steigern und damit stärker wachsen als der Markt.

ZF-Chef Sommer "Die Zukunft des Diesels macht uns Sorgen"

Arbeitsreiche Zeiten für Stefan Sommer: Der ZF-Chef muss nicht nur den Zukauf TRW integrieren, sondern sich auch auf eine Wende in China einstellen und zudem die Folgen des VW-Skandals klein halten. Ein Interview.

ZF-Friedrichshafen-Chef Sommer im Interview. Quelle: Tanja Demarmels für WirtschaftsWoche

Sommer arbeitet schon seit 2008 als Manager für ZF. Damals trat er einen Posten im Vorstandsressort für den Bereich Fahrwerk an, bis er dann im Oktober 2010 zum Konzernvorstand für Materialmanagement und schließlich im Mai 2012 an die Konzernspitze berufen wurde.

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