Zusammenschluss mit PSA: Verkauf von Opel ist erklärtes Ziel von GM-Chefin Barra

Zusammenschluss mit PSA: Verkauf von Opel ist erklärtes Ziel von GM-Chefin Barra

, aktualisiert 15. Februar 2017, 19:22 Uhr
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Barra habe den Verkauf von Opel als erklärtes Ziel der Gespräche bezeichnet, erfuhr das Handelsblatt aus gut informierten Kreisen. Man plane mit einer Übergangsfrist von sechs Monaten, um die Übertragung auf PSA abzuschließen.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Verkauf von Opel an PSA Peugeot Citroen ist das erklärte Ziel der GM-Chefin Mary Barra. Das erfuhr das Handelsblatt aus gut informierten Kreisen. Barra versuchte, die Opel-Mitarbeiter mit einem Brief zu beruhigen.

GM-Chefin Mary Barra versucht der Belegschaft von Opel und Vauxhall einen Zusammenschluss mit dem französischen Rivalen PSA Peugeot Citroen schmackhaft zu machen. „Eine mögliche Transaktion würde es PSA und Opel Vauxhall ermöglichen, ihre sich ergänzenden Stärken noch mehr zur Geltung zu bringen und damit ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit in einem sich rapide wandelnden europäischen Markt verbessern“, schrieb Barra in einem Brief an die Mitarbeiter. Mehr könne sie derzeit nicht sagen, weil die Gespräche noch nicht so weit fortgeschritten seien. General Motors (GM) werde aber sicherstellen, dass eine Transaktion im Interesse aller Beteiligten ausgestaltet werde. „Lassen sie sich bei ihrer wichtigen Arbeit hiervon nicht ablenken“, appellierte Barra an die Belegschaft.

Doch in Rüsselsheim herrscht große Aufregung. Die Verhandlungen sind nach Informationen des Handelsblatts schon weit gediehen. Barra habe den Verkauf von Opel als erklärtes Ziel der Gespräche bezeichnet, erfuhr das Handelsblatt aus gut informierten Kreisen. Man plane mit einer Übergangsfrist von sechs Monaten, um die Übertragung auf PSA abzuschließen.

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Die Amerikaner haben bereits eine Kanzlei beauftragt, Vertragsdetails auszuarbeiten. Und Peugeot-Chef Carlos Tavares hat um einen Termin bei Kanzlerin Angela Merkel gebeten, um die Sorgen der Politik um den Standort Deutschland auszuräumen.

Bei der Vorstellung der GM-Geschäftszahlen hatte Barra dem Brexit die Schuld daran gegeben, dass das Europa-Geschäft mit Opel und Vauxhall anders als geplant immer noch rote Zahlen geschrieben habe. Der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU habe GM 300 Millionen Dollar gekostet. „Ohne den Brexit hätten wir unser Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses (bei GM Europe) erreicht.“ 2017 werde sich an der Ertragslage kaum etwas ändern. „Der Brexit ist eine Realität, und wir müssen handeln, um auf den Weg zu einem nachhaltigen Geschäft zurückzukehren – und das werden wir auch tun.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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