Insolventer Modekonzern: Ein bisschen Schweigen zu Escada

Insolventer Modekonzern: Ein bisschen Schweigen zu Escada

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Escada: Alte Ware drückt Escada in die roten Zahlen, Foto: AP

Der Münchner Anwalt Nickolaus Becker irritiert mit seinem Werben um den insolventen Modekonzern Escada. Der ehemalige EM.TV-Aufsichtsratschef will sich nicht den Mund verbieten lassen.

Der Münchner Rechtsanwalt Nickolaus Becker war einer der Ersten, der Interesse am insolventen Modekonzern Escada anmeldete. Doch der ehemalige EM.TV-Aufsichtsratschef droht leer auszugehen. Informierten Kreisen zufolge erhielt er bisher nicht den für die potenziellen Investoren verfassten Verkaufsprospekt, der Details aus dem Innenleben des Modehauses enthält.

Gespräche nicht erwünscht

Zwar unterschrieb Becker offenbar die dafür notwendige Verschwiegenheitserklärung, strich aber laut informierten Kreisen zuvor einige Passagen aus dem Text, die ihn etwa dazu verpflichten sollten, nicht mit Escada-Mitarbeitern über Angaben aus dem Prospekt zu reden. Becker habe sich auch nicht darauf eingelassen, eine Liste seiner Gesprächspartner anzugeben. Escada wollte sich dazu nicht äußern.

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