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Insolventer Modekonzern: Ein bisschen Schweigen zu Escada

von Peter Steinkirchner

Der Münchner Anwalt Nickolaus Becker irritiert mit seinem Werben um den insolventen Modekonzern Escada. Der ehemalige EM.TV-Aufsichtsratschef will sich nicht den Mund verbieten lassen.

Escada: Alte Ware drückt Escada in die roten Zahlen,  AP
Escada: Alte Ware drückt Escada in die roten Zahlen, Foto: AP
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Der Münchner Rechtsanwalt Nickolaus Becker war einer der Ersten, der Interesse am insolventen Modekonzern Escada anmeldete. Doch der ehemalige EM.TV-Aufsichtsratschef droht leer auszugehen. Informierten Kreisen zufolge erhielt er bisher nicht den für die potenziellen Investoren verfassten Verkaufsprospekt, der Details aus dem Innenleben des Modehauses enthält.

Gespräche nicht erwünscht

Zwar unterschrieb Becker offenbar die dafür notwendige Verschwiegenheitserklärung, strich aber laut informierten Kreisen zuvor einige Passagen aus dem Text, die ihn etwa dazu verpflichten sollten, nicht mit Escada-Mitarbeitern über Angaben aus dem Prospekt zu reden. Becker habe sich auch nicht darauf eingelassen, eine Liste seiner Gesprächspartner anzugeben. Escada wollte sich dazu nicht äußern.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 07.10.2009, 19:28 UhrAnonymer Benutzer: abdalla

    Aus dem o. g. Artikel lässt sich entnehmen, dass andere interessenten ohne viel politische Hintergrundunterstützung viel bessere Angebote abgegeben haben als das des Herren Rechtsanwalt mit viel plitischer Hintergrundunterstützung. Ansonsten würde man in so einer schweren Zeit und Phase nicht so leicht auf einen Hoffnungsschema vezichten bzw. liegen lassen

  • 07.10.2009, 13:28 UhrAnonymer Benutzer: Sinotruck

    los, ab nach china, da wird billiger produziert, richtig cash-flow fürs managment und ab durch die mitte. da steigen doch die abfindungen nochmal, für herovrragendes management! brummmmmmmmmmmmm....niab gehts

  • 07.10.2009, 03:20 UhrAnonymer Benutzer: Feilgenhauer Helmut

    ESCADA eine Textildynastie AG München im Wirtschaftshurrikan 2009
    geht langsam unter !
    Die begründerin Ley kann und konnte niemand mehr so ersetzten.
    Wie dies bei Quelle Grete und Gustav Schickedanz auch nicht der Fall war.
    Auch Jil Sander war ein privat gefährtes Gründerunternehmen.
    Wo ist Klaus Steilmann DOb bochum Wattenscheid heute ?
    Wo ist die R & A Textil DOb becker Gruppe Stuttgart , Feilgenhauer GE. heute ?
    Todgewirtschaftet durch unfähigstes Ego Management in den 80ern !
    Wo sind 100derte einstiger bekleidungs Familienunternehmer heute ?
    Textilfirmen Grundprdukte;
    Gebr. Laurenz van Delden Ochtrup Spinnerei,Weberei,Druckerei ?
    irisette Zell Schönau Damaste und Tisch,bettwäsche ?
    und viele mehr ! Das gleiche, totgewirtschaftet !
    Fakt ist, die inhaber und Gründer haben Herz und Einsatz bis tief in die Produktions und Produkt Nacht gebracht,Vertrauen und Sicherheit in die Person ausgestrahlt !
    Die gesamte Textil Managerriege kann nur an kurzfristige bilanzen per Aktie und Dividende sowie Abführungsverträge mit Mutterkonzernen, heute modern Private Equity genannt denken!
    Wirtschaftsberatung H.Feilgenhauer Lö. bad.Wtbg.
    Textil muss short produzieren mit totaler Leidenschaft für Form und Farben , Creationen , aber muss langfristig finanziell planen.
    Diese zwei Gegensätze bekommen die Manager von heute nicht gebacken !

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