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Internet-Post: TNT/Holtzbrinck: Neuer Anlauf gegen Deutsche Post

Die Wettbewerber der Deutschen Post starten einen zweiten Versuch, eine eigene bundesweite Briefbeförderung aufzuziehen. Sie wollen Briefe mit Hilfe des Internet befördern.

Nach Informationen der WirtschaftsWoche treffen sich am kommenden Donnerstag in Berlin Vertreter der Briefdienste aus der Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, darunter Firmen wie Pin Mail aus Berlin, Arriva aus Freiburg und Main-Post Logistik aus Würzburg, sowie der niederländischen Post TNT. Auf der Tagesordnung steht die Einführung der landesweiten Beförderung von Briefen mit Hilfe des Internet (Fachwort Hybridpost).

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Das Angebot richtet sich vor allem an kleinere und mittelgroße Unternehmen. Diese, so die Pläne von TNT und Holtzbrinck, sollen künftig Briefe wie Rechnungen, Vertragskorrespondenz und Versicherungsmitteilungen elektronisch an Briefportalen im Internet senden. Zustelldienste in den Regionen sollen die Mitteilungen auszudrucken, kuvertieren und zustellen.

Das soll die Transportkosten reduzieren und eine bundesweite Zustellung binnen 24 Stunden garantieren. Die dazu nötige gemeinsame Datenschnittstelle zwischen den Internetportalen der Briefdienste soll auf dem Berliner Treffen verabschiedet werden. Das erste Internetportal, auf dem Kunden ihre Briefe hochladen können, hat Pin Mail bereits im Juli eingerichtet. Weitere sollen demnächst folgen.

10 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 24.09.2009, 15:30 UhrAnonymer Benutzer: Beobachter

    ich finde interessant, dass die briefportale bei PiN als "NEUE" inovation angepriesen werden. Das Produkt Hybrid-Mail bietet die Deutsche Post AG schon lange an.
    Meines Erachtens macht es für keinen Anbieter Sinn in Deutschland auf dem briefmarkt mit der DP AG zu konkurrieren. Alles ist da auf Effizienz getrimmt, von der Sortierung bis zur Route des Zustellers. Da können Kleine nicht mithalten, zusätzlich schrumpft der Gesamtmarkt - Sinnloses investment

  • 15.09.2009, 13:14 UhrAnonymer Benutzer: Simon

    Ebenfalls empfehlenswert und schon einige Jahre dabei: PixelLetter (http://www.pixelletter.de) aus München.
    Obwohl die briefe in letzter instanz ebenfalls über die Post verschickt werden...

  • 14.09.2009, 22:02 UhrAnonymer Benutzer: Datenschutz?

    Auch ich bin für Wettbewerb - aber wenn ich lese, dass inhalte einfach an briefversender geschickt werden, diese ausdrucken, verpacken und verschicken - da stellen sich alle meine Nackenhaare hoch: Wo bleibt da bitte das briefgeheimnis???

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