Kommentare zu: Stadtwerke attackieren die Telekom

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6 Kommentare
  • 01.09.2010, 12:11 UhrAnonymer Benutzer: Klaus Grelle

    Durch berichte über das internet weltweit und in Ländern, die aus deutscher Sicht wohl noch zu den Entwicklungsländern zählen, bin ich immer wieder überrascht über deren Super-internet-Möglichkeiten.
    Und wenn ich meine eigenen Erlebnisse bei meinen bemühungen im Rahmen eines T-fon-Umzugs durch die Telekom schildern sollte, bräuchte ich etliche Seiten, um eine für mich unfassbare Rückständigkeit der Telekom aufzuzeigen. Ganz abgesehen davon, dass ganze Gebiete in Deutschland total internet-mäßig unterversorgt sind, kommt noch hinzu, dass auch noch eine vollkommen ungenügende 2000-er- Geschwindigkeit in vielen Gebieten das Maximum darstellt. Auch hiervon mal abgesehen: Was ich an Hintergrund-bürokratie und Abwicklungs-Verwaltung erlebt habe, ist kaum zu beschreiben. ich habe daher umgestellt auf einen USb-Mobil-Stick, mit dem ich einigermaßen leben und arbeiten kann.

  • 01.09.2010, 16:21 UhrAnonymer Benutzer: gut so

    Es ist gut, daß die Stadtwerke das jetzt endlich machen. Die Kabel-TV-betreiber wollen nur die veralteten Koaxialkabel weiter vermarkten und die Telekom will Omas Klingeldrähte nutzen, alles technisches Stonehenge.

    Kohärente Optische Nachrichtentechnik im Weitverkehr und inkohärente Optische Nachrichtentechnik im Ortsnetz, so geht es. Punkt. Der Funk ist ebenfalls eine techn. Fehlgriff im Ortsnetz.

    Aber was nutzt alles, wenn sich die Gesellschaft bei uns dazu entschieden hat, nicht Fachleute, sondern Kaufleute und politiknahe Leute die Zukunft entscheiden zu lassen - also komplette Voll-Laien.

    Das ist in den aufstrebenden Staaten der Welt natürlich völlig anders. Da wäre es eine Schande, nichts zu wissen, aber entscheiden zu wollen. Dort entscheiden letztlich diejenigen, die das Wissen des 21. Jahrhunderts haben.

    Deshalb ist die infrastruktur zur informationstechnik z.T. in der 3. Welt besser als bei uns. Wer hier nicht neben der Vermittlungsstelle wohnt, hat daher schlechte Karten, weil sich Omas Klingeldraht eben für das internet etwa so gut eignet wie eine Metallplatte sich als Fensterscheibe eignet. Es geht zwar, wenn man die Scheibe sehr dünn macht (einige Angström - kein Problem). beim Klingeldraht geht es ja auch, man muß direkt neben der Vermittlungszentrale wohnt (am besten drinnen).

    So sieht eben eine hochtechnisierte Gesellschaft aus, in der Laien über Energieversorgung, informationstechnik usw. entscheiden. Chaos an allen Ecken und Enden.

  • 02.09.2010, 03:25 UhrAnonymer Benutzer: Bird

    internet: Stadtwerke attackieren die Telekom

    inzwischen begreift jeder, wie rückständig die Deutsche Telekom und andere etablierte Anbieter sind. im Rückblick lässt sich erkennen, wie die bürger über Jahrzehnte vom Staat abgezockt wurden. Über den mangelnden Daztenschutz ist kein Wort zu verlieren.

    Durch die Anbindung an schnelle Kommunikationsnetze wird sich auch vieles im Arbeitsalltag verändern, warum noch 100 km pro Tag pendeln, wenn über Videokonferenzen sich eine Kommunikation verwirklichen lässt, als wenn man sich gegenüber sitzt in einer besprechung. Ja das ist sinnvoll, sofern man einfache Kommunikationsregeln beherrscht !

    Anderes Thema: Staat, Monopol, Ausbeutung: www.merlin-it.org

  • 02.09.2010, 12:08 UhrAnonymer Benutzer: delegom

    Eigentlich ist das ein lustiger Trick um die Kosten von der Telekom auf den Steuerzahler umzulegen. Die Stadtwerke haben die nicht ganz andere Probleme?

    Aber macht sich natürlich gut in der bilanz wenn der Staat die infrastruktur aufbaut und ich diese dann kostengünstignutzen darf. Super Duper!

  • 02.09.2010, 23:22 UhrAnonymer Benutzer: na Bravo

    Alles schön und gut aber wie will am den die Kosten in Höhe von 83 Millionen wieder herein bekommen, wenn nur 3.500 Haushalte nicht von Kabel bw versorgt werden?
    Sicher werden die breitbandanbieter Telekom und Kabel bW stillhalten und den Aufbau einer weiteren breitbandinfrastruktur zulassen ohne Maßnahmen zu ergreifen.

    Schöne heile Welt!!!

    Die Monopolisten werden zur Wehr setzen und die Stadtwerke über den Preis schlagen (das Netz ist ja, von uns, bezahlt worden).

    Und alle Villinger kommen für die 83 Millionen auf.


    Aber wer sagt überhaupt das sich die Kunden von Kabel bW und der Telekom an die Stadtwerke VS binden. Wer war das noch mal und was machen die? Strom und Gas verkaufen?!?

    Aber wir werden von der Geschichte sicher, im schwarzen buch der Steuerzahler, wieder hören/lesen.

  • 03.09.2010, 12:41 UhrAnonymer Benutzer: IT-Oma

    Die VS´ler sollten da bloß aufpassen.
    Eine örtliche iT-infrastruktur mag zwar im politischen Rahmen sein, aber
    diese örtliche iT-infrastruktur muss auch beim nächsten internet-Knotenpunkt angeschloosen und authorisiert werden.
    Genau da ist der bewusste Knackpunkt. Wenn die Telekom mit den Kopf schüttelt und sich stur stellt, sind diese 83 Millionen buchstäblich in den Sand gesetzt.

    Die bürger von VS können zwar innerhalb ihrer "insel" alles machen, aber z.b. Google aufrufen ist da nicht möglich.

    Wenn man soetwas plant, so sollte man es auch der Telekom entsprechend als "Added Value" präsentieren.
    Dies hat man anscheinend verpasst.

    Oh Leute, lasst da man Fachmänner/Frauen dran.

    ilkka, die iT-Oma

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