Internet: Telekom droht Rückschlag

Internet: Telekom droht Rückschlag

von Jürgen Berke

Telekom-Chef René Obermann droht auf einem weiteren Auslandsmarkt ein Rückschlag – in Indien.

Erst 2009 war der Konzern wegen der „vielversprechenden Wachstumschancen“ mit knapp 21 Prozent beim indischen Startup-Unternehmen Devas Multimedia eingestiegen. Das Konzept klang überzeugend. Die indische Firma wollte mehrere Satelliten ins All schießen, um ganz Indien mit breitbandigem Internet zu versorgen.

65 Millionen Euro stellte der Telekom-Chef in zwei Chargen für den Kauf der Devas-Anteile bereit. Doch die ursprünglich für 2009 geplanten Raketenstarts verzögerten sich, jetzt droht das Projekt sogar zu scheitern.

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Denn die indische Regierung zieht die für Devas reservierten Frequenzen wieder zurück und beruft sich dabei auf „höhere Gewalt“ und „nationale Zwecke“. Devas hatte im Jahr 2005 mit der Firma Antrix, einer Tochter der staatlichen indischen Raumfahrtagentur ISRO, einen langfristigen Vertrag geschlossen, der aber im Februar 2011 gekündigt wurde.

Devas geht juristisch gegen die Kündigung und den Entzug der Frequenzen vor und hat ein Schiedsgericht angerufen. Bis zum Urteil liegt das Projekt auf Eis.

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