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Internetauktionen: "Ebay ist auf dem absteigenden Ast"

von Oliver Voß

Ebay-Deutschland feiert heute sein zehnjähriges Bestehen. Doch die besten Zeiten des Auktionshauses sind vorbei und werden wohl auch nicht wiederkommen. Ebay-Experte Axel Gronen erklärt im Interview mit wiwo.de, welche Fehler Ebay macht.

Ebay-Experte Axel Gronen Quelle: Privat
Ebay-Experte Axel Gronen Quelle: Privat

wiwo.de: Ebay Deutschland feiert heute sein zehnjähriges Jubiläum, doch die Geschäfte laufen schlecht, im Weihnachtsgeschäft gingen die Einnahmen erstmals zurück. Kann Ebay wieder zu alter Stärke zurückfinden?

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Axel Gronen: Nein, das Kerngeschäft ist auf dem absteigenden Ast und der Trend geht deutlich gegen Ebay. Wenn man früher etwas im Internet kaufen wollte, kam man um Ebay kaum herum. Heute gibt es viel mehr Konkurrenz, ob Amazon oder die zahlreichen Preisvergleichsmaschinen.

Ebay bietet deswegen immer mehr Artikel zu Festpreisen an, dadurch geht jedoch das Einzigartige eines virtuellen Flohmarktes verloren. Sollte sich Ebay mehr auf Auktionen oder Festpreisangebote fokussieren?

Es kommt auf die richtige Mischung an. Ebay ist entzaubert - es nur noch ein ganz normaler Marktplatz. Das Community-Gefühl ist verschwunden. Früher konnte man auf Ebay noch Flirtbekanntschaften machen – diese Zeiten sind völlig vorbei.

Welche Fehler haben dazu geführt, dass dieses besondere Gefühl verloren ging?

Die deutschen Manager haben nie verstanden, dass Ebay mehr ist als nur Zahlen. So ist zum Beispiel die Veranstaltung "Ebay Live" auf der sich die Ebay-Mitglieder jährlich getroffen haben immer langweiliger geworden.

Aber es gab doch die Ebay-Universität, es gibt ein eigenes Ebay-Magazin.

Ja, die gab es. Doch die Universitäten wurden aufgegeben und auch die Kooperation mit den Volkshochschulen, an denen Kurse für professionelle Ebay-Verkäufer veranstaltet wurde, ist beendet.

Und nun wurden noch ein Großteil der Zuständigkeiten aus der Deutschland-Zentrale abgezogen und fast zehn Prozent der Stellen gestrichen.

Es wird nicht gut sein, wenn das Unternehmen einen seiner wichtigsten Märkte nicht mehr richtig betreut. Das war schon in Österreich zu spüren, wo die Streichungen Kunden gekostet haben.

Dabei gab es bei Ebay-Deutschland viele Besonderheiten, die so auf dem US-Markt nicht angeboten wurden. Beispielsweise Betreuer für spezielle Kategorien, wie Briefmarken, die sich auch mit Fälschungen gut auskannten. Doch das wurde schon vor zwei Jahren aufgelöst.

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113 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 12.05.2011, 15:29 UhrAnonymer Benutzer: Wurscht

    Ebay ist irgendwie so teuer geworden das es sich nicht mehr lohnt dort was zu kaufen. Und als Verkäufer rentiert sich ebay schon lange nicht mehr weil die hersteller und Großhändler ebenfalls ihre Waren dort anpreisen und zwar als " Andere Person " ( Fakt ) Wirst du betrogen so stehst du alleine da und erst ein Rechtsanwalt ( + Anzeige ) schaft es wenn überhaupt den betrüger über Ebay ausfindig zu machen. ist ja auch logisch denn dieser bezahlt ebenfalls Ebay gebühren und das kann schon dauern oft. Darum denke ich zieht ebay solche Fälle in die Länge.^^
    Da in Ebay großhändler und hersteller zu Händlereinkaufspreisen anbieten ist es für andere fazitlich uninteresannt geworden.
    Auch ist mir aufgefallen das Auktionen erscheinen...weit vorher vor ablaufenden auktionen und das nennen sie " beliebteste Angebote"! Was ein schwachsinn denn bei wem sind sie denn am belibtesten? Genau! bei ebay weil dieser Teueren Ebayshop u.s.w. hat und folglich dann gelistet wird als erster auch wenn andere angebote vorher auslaufen würden. Also immer auf " bald endende Angebote " klicken.^^

  • 23.03.2011, 23:03 UhrAnonymer Benutzer: anne

    da manche Käufer nicht richtig lesen können (meißt nur die Neueinsteiger) hab eich eine Auflage von ebay bekommen nur noch im Monat für 22 Teile zum Verkauf einzusetzen und dafür muß ich Pay Pal Zahlung akzeptieren. Akzeptiere ich es nicht kann ich auch nichts verkaufen obwohl ich über 3000 Aktionen schon habe und 100%. Also zwingt ebay einem schon Pay pal auf. Würde gerne woanders meine privaten Sachen los werden, kenne aber leider keine alternativ Adresse. Es macht kein Spaß mehr mit EbAY

  • 29.05.2010, 19:54 UhrAnonymer Benutzer: Frank

    Ebay schlägt gewaltig zu bei den Gegühren.Als geprellter Käufer wird man alein gelassen.10 Tage muss man abwarten,das der betrügerische Verkäufer gelegenheit hat zu antworten,nochmal 10 Tage bis man meldung ans Ebay Sicherheitsteam machen kann,und dann wird gesagt,das Ebay da auch nichts machen kann.Der betrüger wird gedeckt,der geschädigte ignoriert.Wenn die betrüger merken das sie nicht durchkommen mit ihrer Masche,können sie einem noch eine schlechte bewertung reindrücken.

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