Kommentare zu: Vom Wahn im Web zum Wirtschaftsfaktor

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10 Kommentare
  • 25.03.2009, 10:56 UhrAnonymer Benutzer: Angela

    "Twitter könnte zunehmend zu einem instrument für Freiberufler werden, um sich selbst zu vermarkten."

    Stimmt, daran wird gearbeitet. Twitter und ein blog sollen helfen. Aber es geht um die Sache, es geht darum, betroffenen Menschen/Unternehmen zu helfen. Die mitunter fehlerhafte berichterstattung in den Medien kann zudem gerade gerückt werden.

  • 25.03.2009, 11:26 UhrAnonymer Benutzer: dasHaendchen

    Über den gesamten Artikel schwebt der Konjunktiv: "könnte". Gerade die geplatzte internetblase und die jetzige Wirtschtschaftskrise holte die Wahrscheinlichkeitsform wieder auf den boden der Tatsachen zurück. Früher hätte man sofort zugeschlagen, aber jetzt wartet man ab und sieht sich die Entwicklung aus der Ferne an. ich habe von der investition (hpts. seitens Risikokapitalgebern) in der Höhe von 55 Millionen gelesen, aber wie sieht es mit derzeitigen Einnahmen aus? Ob sich aus Twitter ein erträgliches Geschäftsmodell entwickelt, bleibt abzuwarten.

  • 25.03.2009, 14:20 UhrAnonymer Benutzer: HorstDeckert

    Für den, der kein Konzept hat, kostet Twitter nur Zeit. Für alle, die eine "SocialMediaStrategie" haben, revolutioniert Social Media das Marketing (nicht das internet). Warum?

    Die E-Mail ist als Marketing-instrument fast am Ende. Die Öffnungsquoten werden immer schlechter. Der Response auf E-Mail-Newsletter sinkt drastisch. E-Mail ist "Old-School-Marketing" auf einem anderen Träger-Medium, ein elektronischer Werbebrief, statt einer aus Papier. Man kann heute auch sagen:

    "E-Mail ist elektronische informationsüberflutung!"

    Mit der richtigen Kombination von Social Media - Twitter, Friendfeed, Facebook, Xing, Linkedin etc. sowie der Mitgliedschaft in internen Netzwerken - steigt die Nachfrage, vor allem qualitativ. Und das mit wesentlich geringerem Aufwand. Grund ist, dass jeder potenzielle Kunde nur noch das lesen möchte, was ihn interessiert. Alles andere wird weggeklickt.

    in Zukunft entscheidet nicht mehr der informationsträger über den Erfolg, sondern der inhalt, der aus Kundensicht auf den "Träger-Medien" zur Verfügung gestellt wird, die der Kunde bevorzugt. Und das ist momentan Facebook, Twitter, usw.

    Daran kann auch Google-Chef Schmidt nichts ändern, der jetzt auch noch die User gegen sich und sein Unternehmen aufbringt. Er ist im internet-Zeitalter nicht der erste berühmte Mensch, der sich getäuscht und eine Tatsache völlig falsch eingeschätzt hat. Mit bill Gates hat er da einen noch bekannteren Kollegen.

  • 25.03.2009, 16:28 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    @ KlausDeckert:

    Die Ausführungen zur email kann man unterschreiben..vielfach nur nerviges spam-Gemülle..mit dem entscheidenden Vorteil:ausser mir kann sie keiner lesen!!

    Allerdings bitte ich bei diesem ganzen Twitter,facebook-Firlefanz zu bedenken,dass sich diese instrumente zu einem absolut gläsernen Kunden/Nutzer entwickelt. Schon heute findet man Xing-,Facebook-Profile wenn man danach googelt...mit Datenschutz und Vertraulichkeit hat das nix zu tun...

    Und zum Thema Twitter: 90% der Nachrichten sind doch in der Tat Müll...wenn einer schreibt ich gucke gerade den Spielfilm xx..dann interessiert das gelinde gesagt kein Schwein..es sind einfach nur Selbstdarstellungsplattformen,die meiner Meinung nach schon perverse Züge annehmen.

  • 25.03.2009, 18:27 UhrAnonymer Benutzer: ich

    Trends kommen ... Trends gehen ...

  • 25.03.2009, 20:44 UhrAnonymer Benutzer: der Sachkundige

    Noch nichts davon gehört das Twitter mit Mircosoft einen finanzkräftigen Werbepartner gefunden hat ? Noch nichts vom neuen Dienst ExecTweets gehört ? Noch nichts davon gehört das Google sich darüber "schwarz" ärgert ? Das alleine hätte diesen Artikel heute überflüssig gemacht.

  • 27.03.2009, 09:44 UhrAnonymer Benutzer: Fehlerleser.de

    Die einen meinen, Twitter könne die gesamte Form der zwischenmenschlichen Kommunikation verändern (kritische Masse an Nutzern in anderen als der iT-branche vorausgesetzt), andere halten "dieses Twitter" nach wie vor für Quatsch.

    ich denke, die Wahrheit befindet sich irgendwo in der Mitte. Und gerade der Umstand, dass der Usecase von Twitter bei wie kaum einem anderen Web 2.0 Phänomen maßgeblich von den Nutzern bestimmt wird und keineswegs manifestiert, sondern stets von neuer Dynamik beflügelt wird, macht die Vermarktung des Service zu einem "mutigen" Projekt.

    Uns hilft Twitter, effektiv lustige Schreibfehler unter die Leute zu bringen, ohne Feedreader & E-Mail-Postfächer zu strapazieren. ;-)

    Schöne Grüße

  • 30.03.2009, 18:39 UhrAnonymer Benutzer: Michael Altendorf

    Die Tech Analysten von Gartner nennen das Stadium "Peak of inflated Expectations" und wenn schon RTL2 darüber berichtet sind wie da gerade ganz weit oben.
    Facebook war dort vor einem guten halben Jahr, MySpace vor einem und Second Life vor 1,5 etc. ich denke die werden gekauft. Wenn man sich die Liste der investoren ansieht kann man sich vielleicht denken wer da alles in Frage kommt....Amazon zum beispiel, ebay oder ein Social Network. Alleine wird es doch schwer werden. Die Strategie ist ja zurzeit auch nicht Monetarisierung sondern Wachstum. Tim Draper von DFJ meinte Twitter und Facebook werden mit "Deals" Geld verdienen...

  • 06.04.2009, 10:52 UhrAnonymer Benutzer: Fischkopp

    Der Hype der um Twitter gemacht wird erinnert mich an den, der unlängst um Second Life gemacht wurde.

  • 13.05.2009, 14:13 UhrAnonymer Benutzer: Tim Rombach

    ich verfolge gerade das Twittern des Online Shops http://www.casa-mina.de unter http://twitter.com/CasaMinaOnline
    ich bin überzeugt, dass Twittern Online-Shops eine Persönlichkeit verschafft und auf Kunden sehr authentisch wirkt.

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