Internetwirtschaft: Tomorrow-Focus-Chef: Deutsche Internetfirmen werden zu schnell verkauft

Internetwirtschaft: Tomorrow-Focus-Chef: Deutsche Internetfirmen werden zu schnell verkauft

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Stefan Winners, Chef des Internet-Konglomerats Tomorrow Focus

von Thomas Stölzel

Stefan Winners, Chef des börsennotierten deutschen Internetkonglomerats Tomorrow Focus, hat die deutsche Internet-Wirtschaft scharf kritisiert.

Sie habe deshalb noch keinen Internet-Riesen wie Google oder Facebook hervorgebracht, weil junge Unternehmen vorschnell verkauft würden, sagte Stefan Winners im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. „Solange Gründer, Businessangel, Wagniskapitalgeber und strategische Investoren beim allerersten Angebot die Firmen nach Amerika verkaufen oder nicht den Mumm aufbringen, sich dem globalen Wettbewerb zu stellen, ist es klar, dass wir nur sehr wenige europäische Champions haben“ kritisierte Winners.

Länger finanzieren

Facebook hingegen sei seit mindestens drei Jahren verkaufsfähig. „Trotzdem hat man sich entschieden, die Plattform weiterzuentwickeln, weiter zu finanzieren und erst später einen viel höheren Return zu erzielen“, sagte der Tomorrow-Focus-Chef im Interview. In Europa dagegen werde verkauft, „sobald eine Firma profitabel ist, jemand einen zweistelligen Millionenbetrag bietet“.

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