In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
7 KommentareTeil-2-
Wenn man sich die heutige wirtschaftliche Situation solcher Einrichtungen anschaut, dann fällt oft ein außerordentlich hohes Vermögen an Sachwerten bei gleichzeitig relativ niedriger Liquidität und Geldbewegung auf. Klar, sowas schafft Sicherheit um auch mal eine Durststrecke durchzustehen. Das dürfte aber in den seltensten Fällen z.b. einem vor 15 Jahren gegründeten Familien- und/oder industriebetrieb auch gelingen. Hinzu kommt, dass solche Einrichtungen nicht selten ihr religiös motiviertes Personal ausbeuten und weit unter Tarif bezahlen und selbst heute noch erhebliche Steuervorteile genießen (wofür eigentlich?). Vor diesem Hintergrund sollte man ich sich hüten, solches allzu beispielhaft in den Vordergrund zu schieben.
Es dürfte auch heute fast jedem gelingen wenn er, um in einem einigermaßen der damaligen Zeit entsprechenden Rahmen zu bleiben, für 100 Millionen Euro Landbesitz mit Steuerprivileg als Geschenk vom Staat erhält, und über Gaunereien der übelsten Art sich noch ein Vielfaches davon erschleicht ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, einige Generationen lang ausgesorgt zu haben und mit Heiligenschein durch die Gegend zu laufen! Das war dann wohl schon damals neoliberal!
Teil-1-
Es ist ja schön, dass sich die WiWo müht alternative Formen des Wirtschaftens auch aufzuzeigen, aber ob da nun ausgerechnet Klöster bzw. kirchliche Einrichtungen die bespielhafte Wahl sein sollten, bezweifle ich doch energisch.
Dieses Kloster wurde 1074 gegründet bzw. gestiftet. Wer sich in der Geschichte dieser Zeit auskennt, der weiß, dass eine solche Gründung/Stiftung auch mit erheblichen Landbesitz und Privilegien einherging. Die Klöster profitierten weiter von teils sehr umfangreichen Schenkungen hauptsächlich des damaligen Adels, vom einfachen Ritter bis zum Kaiser und von Erbschaften. Aber auch in umfangreicher Weise von unrechtmäßigen "Landerwerb" durch klösterliche Urkundenfälschungen im großen Ausmaß (z.b. Kloster Fulda) und die häufig völlig unzutreffende Diffamierung von Kleinadligen als Raubritter, um an deren besitzungen zu kommen und einiges mehr wie Ablässe etc. Solches zog sich über Jahrhunderte hin und man sammelte einen reichen besitz an Land, Kunstschätzen und anderen sichern Werten an. Vor solch einem Hintergrund musste man sich schon richtig Mühe geben wirtschaftlich nicht zu überleben, was aber dennoch einigen Klöstern, aber auch Adligen die ja ähnlich privilegiert waren, erfolgreich gelang!
Richtiger wäre, "die Regel des Hl. benedikt", nicht "dier Regeln des Hl. benedikt" Hat das der Wirtschaftsdirektor Neuner nicht gewußt?
Grossartig. ich sehe es als aeusserst sinnvoll an, andere beispiele, auch gerade von institutionen mit geistigem Hintergrund, aufzufuehren und zu besprechen.
Kollege Klartext hat es ganz gut, eventuel etwas zu krass ausgedrückt. Woher weiss ich wie human im Kloster wirklich gewirtschaftet wird? Hier imText und im interview wird nur ein journalistischer Hintergrund erzeugt.
Wer sagt mir, daß wir davon ausgehen können, daß sich das Kloster an die Jahrhunderte alten Regeln ihres Gründers tatsächlich hält? in Politik und Wirtschaft werden oft gnadenlos hohe und wohlklingende Ziele und ideale verkündet, ohne daß das Geringste davon wirklich aktiv gelebt wird. Schön wäre es zumindest, wenn sich eine spirituell orientierte Klostergemeinschaft an ihre selbst gesetzten Grundsätze halten würde. Aber das wird mir hier nicht mitgeteilt. Gute PR, aber sonst?
@brent-Yves: Genau!
Wie lautet doch eine alte Weisheit: Wenn du deinen Erben eins auswischen möchtest, dann vermache alles der Kirche, denn die beschäftigt die schärfsten und gnadenlosesten Anwälte!
ich würde es allerdings dennoch nicht tun, eher noch würde ich es der bundeswehr vermachen. Die scheint mir wesentlich humaner!
(Auch wieder krass, sorry, aber ebenfalls zutreffend)
@ Klartext: ist ja ihr gutes Recht, kein Freund der Kirche zu sein, aber den Admontern gleich mal zu unterstellen, dass sie womöglich ihre Mitarbeiter ausbeuten und erhebliche Steuervorteile genießen, finde ich schon gewagt. Mir ist in meinen Tagen in Admont vor allem die freundliche, warmherzige Art aller Leute aufgefallen, mit denen ich zu tun hatte. Ob der Abt, der Wirtschaftsdirektor, ihre Assistentin, der betriebsleiter des Parkettbetriebs, der Leiter der Kultur oder die freundlichen Menschen im Gästetrakt des Klosters. Übrigens wurde das Kloster von den Nationalsozialisten aufgelöst, der besitz enteignet und die Mönchen haben nach dem Krieg nicht in Saus und braus wieder anfangen können.
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Admont-Wirtschaftsdirektor Neuner: "Es geht auch anders"
zum Artikel