Interview: "Schamloses Kopieren"

Interview: "Schamloses Kopieren"

von Matthias Hohensee und Michael Kroker

Apple-Chef Steve Jobs über seinen Erfolg im Musikgeschäft, Innovationen in der Computerindustrie und den Wettbewerb mit seinem Erzrivalen Microsoft.

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Apple-Chef Steve Jobs mit dem Mac mini.

WirtschaftsWoche: Mr. Jobs, Sie haben gerade Ihren Musik-Player iPod Mini durch den Nachfolger iPod Nano ersetzt und den Austausch mit einer Herztransplation verglichen. Solche Operationen sind riskant.

Steve Jobs: So schlimm ist es nicht mehr. Aber es ist sicher eine große Operation. Wir mussten alles sehr sorgfältig planen. Aber wir haben es geschafft.

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Hatten Sie schlaflose Nächte?

Selbstverständlich.

Weil Sie einen Bestseller direkt zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts durch ein unerprobtes neues Produkt ersetzen?

Klar. Unser Marktanteil ist sehr gesund. Unsere Wettbewerber fordern uns nicht genügend heraus. Also müssen wir es selber tun. Sonst werden wir schlaff.

Was steckt im Nano noch drin, außer seine Speicherkapazität zu erhöhen? Wie fordern Sie Ihre Ingenieure heraus?

Unsere Unternehmenspolitik ist es, nie über neue Produkte vorab zu reden. Aber wir arbeiten bereits an großartigen Dingen in unseren Laboren – sehr verschiedenen Produkten.

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