Investmentbanking: Italiener feilschen mit Sal. Oppenheim

Investmentbanking: Italiener feilschen mit Sal. Oppenheim

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Um das Investmentbanking der Privatbank Sal. Oppenheim ist ein Bieterkampf entbrannt

Die italienische Bank Mediobanca will einem Bericht zufolge das Investmentbanking der schwer angeschlagenen Privatbank Sal. Oppenheim übernehmen.

Die Italiener befinden sich nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ (heutige Ausgabe) in intensiven Verhandlungen mit Sal. Oppenheim. Die Deutsche Bank habe den Gesprächen zugestimmt, hieß es in dem Bericht weiter. Auch die britische Barclays und die französische BNP Paribas werden als Interessenten gehandelt.

Die größte deutsche Bank steht - wie bereits bekannt - dicht vor dem Einstieg bei Sal. Oppenheim, ist aber vor allem an der Vermögensverwaltung interessiert. Weder die Deutsche Bank noch Sal. Oppenheim hätten sich gestern zu den Informationen äußern wollen, schreibt die Zeitung. Bei Mediobanca sei niemand zu erreichen gewesen.

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Mit dem Einstieg der Deutschen Bank und dem Spartenverkauf an Mediobanca würde Europas derzeit größtes Privatinstitut zerfallen. Parallel zu den Gesprächen zwischen Sal. Oppenheim und den Italienern prüft die Deutsche Bank derzeit die Oppenheim-Bücher. Der Dax-Konzern will zunächst weniger als 50 Prozent übernehmen, strebt auf Sicht aber die Mehrheit beim Traditionshaus an. Mit einem Kredit über 300 Millionen Euro hatte die Deutsche Bank der taumelnden Privatbank bereits ermöglicht, die dünne Kapitalbasis aufzupolstern.

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