1700 Mitarbeiter werden entlassen: Stellenabbau bei Texas Instruments

ThemaIT

1700 Mitarbeiter werden entlassen: Stellenabbau bei Texas Instruments

Bild vergrößern

Texas Instruments in Dallas. Der Chiphersteller baut Stellen ab.

Der US-Chiphersteller Texas Instruments baut weltweit 1700 Stellen ab. Hintergrund ist, dass das Unternehmen sein Geschäft mit Handychips zurückfährt. Hier ist die Konkurrenz hart und die Entwicklung teuer.

Der US-Chiphersteller Texas Instruments (TI) dampft sein wenig ertragreiches Geschäft mit Mobilfunkprozessoren ein und streicht 1700 Arbeitsplätze. Damit verlieren rund fünf Prozent der Belegschaft ihren Job bei dem Infineon- und Intel-Konkurrenten, wie dieser am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte.

TI hatte bereits im September Einsparungen im stark umkämpften Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-PCs angekündigt, um seine Jahresziele noch erreichen zu können. Das hatte am Markt Spekulationen entfacht, TI könnte sich von einem Teil der Prozessoren-Sparte trennen. "Ein Verkauf wäre besser gewesen als eine Restrukturierung, aber eine Restrukturierung ist sicherlich besser als nichts", urteilte Sanford-Bernstein-Analystin Stacy Rasgon. TI-Aktien legten am Mittwoch im nachbörslichen Handel etwas zu.

Anzeige

Top 500 der Superrechner Deutsche Supercomputer sind Weltspitze

Die Top Ten der schnellsten Computer der Welt werden längst nicht mehr allein von den USA dominiert. Auch Europa ist dreimal vertreten - zweimal haben sich Superrechner aus Deutschland behauptet.

Die Liste der Superrechner wird zweimal pro Jahr veröffentlicht. Quelle: dpa

Texas Instruments hat im Mobilfunkgeschäft Boden gegenüber Qualcomm, Apple und Samsung verloren, die nun eigene Chips entwickeln, statt sie von Zulieferern wie TI zu beziehen. Texas Instruments ist dagegen führend bei analogen und integrierten Prozessoren für einfache Rechenaufgaben. Die Chips kommen in Waschmaschinen ebenso zum Einsatz wie in Fernsehgeräten oder Industrieanlagen.

Der Chipproduzent will sich nun auf andere Einsatzmöglichkeiten konzentrieren, etwa in der Autoindustrie. Mit dem Personalabbau will das Unternehmen, das 35.000 Beschäftigte rund um den Erdball bezahlt, jährlich etwa 450 Millionen Dollar einsparen. Kosten werden die Maßnahmen aber zunächst rund 325 Millionen Dollar, die im vierten Quartal verbucht werden, teilte TI mit.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%