Actionkamera-Spezialist: GoPro kündigt nach schwachem Quartal Stellenabbau an

Actionkamera-Spezialist: GoPro kündigt nach schwachem Quartal Stellenabbau an

, aktualisiert 14. Januar 2016, 01:14 Uhr
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Investoren zweifeln schon seit einiger Zeit an den geschäftlichen Aussichten angesichts zunehmender Konkurrenz.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Hersteller von Actionkameras GoPro hat die Analysten-Erwartungen im abgelaufenem Quartal deutlich verfehlt. Die Aktie bricht nachbörslich ein. Nun setzt das Unternehmen den Rotstift an und streicht Stellen.

San MateoDer Actionkamera-Spezialist GoPro hat nach einem schwachen Quartal einen deutlichen Stellenabbau angekündigt, die Aktie brach daraufhin ein. Das Papier verlor im nachbörslichen Handel am Mittwoch zeitweise 23 Prozent.

GoPro gab zuvor überraschend den Umsatz für das Weihnachtsquartal bekannt - und verfehlte dabei deutlich die Erwartungen der Börsianer. Die Firma aus Kalifornien rechnet mit Erlösen von 435 Millionen Dollar (400 Millionen Euro). Analysten hatten über 500 Millionen Dollar erwartet.

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GoPro erklärte, vor allem in der ersten Hälfte des Quartals seien die Verkäufe der Kameras unter den Erwartungen geblieben. Der Umsatz werde auch von Belastungen wegen einer Preissenkung beim neuen Modell Hero4 gedrückt.

Nun sollen sieben Prozent der Arbeitsplätze gestrichen werden. Zuletzt habe GoPro mehr als 1500 Mitarbeiter gehabt, der Abbau dürfte also gut 100 von ihnen treffen. Die Abfindungen werden im laufenden Vierteljahr voraussichtlich Kosten von fünf bis zehn Millionen Dollar verursachen.

GoPro ist ein Pionier im Geschäft mit Actionkameras für Sportler oder Abenteurer. Die Firma entstand aus einem Hobby von Gründer Nick Woodman, der als Surfer erste Prototypen für sich selber bastelte. GoPro wurde international erfolgreich und legte im Juni 2014 einen starken Börsengang hin.

Doch Investoren zweifeln schon seit einiger Zeit an den geschäftlichen Aussichten angesichts zunehmender Konkurrenz. In den vergangenen zwölf Monaten fiel die Aktie um über 75 Prozent und notierte zuletzt im regulären Handel mit 14,61 Dollar deutlich unter dem Ausgabepreis von 24 Dollar. Nachbörslich rutschte der Kurs auf noch gut elf Dollar ab.

Quelle:  Handelsblatt Online
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