Aktie deutlich im Plus: Infineon traut sich noch mehr zu

Aktie deutlich im Plus: Infineon traut sich noch mehr zu

, aktualisiert 24. März 2017, 15:16 Uhr
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Mehr Umsatz, höhere Marge. Es läuft besser als gedacht bei Deutschlands größtem Halbleiterhersteller.

von Joachim HoferQuelle:Handelsblatt Online

Bei Infineon läuft es besser als erwartet. Daher hat der Chiphersteller aus München jetzt seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich angehoben. Der Aktienkurs schießt in die Höhe.

MünchenGute Nachrichten zum Wochenschluss von Infineon. Deutschlands größter Halbleiterhersteller ist dynamischer unterwegs als noch vor wenigen Wochen angenommen. Daher hat Vorstandschef Reinhard Ploss am Freitag die Prognose erhöht. Der Unternehmenslenker verspricht seinen Aktionären jetzt ein Umsatzplus im laufenden Geschäftsjahr von acht bis elf Prozent. Bislang hatte er maximal acht Prozent in Aussicht gestellt.

Infineon verdient zudem mehr Geld als erwartet. So kündigte Ploss nun eine operative Marge von 17 Prozent an. Zuvor hatte er 16 Prozent vorhergesagt. Das Geschäftsjahr von Infineon endet am 30. September.

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Auch im laufenden zweiten Quartal des Geschäftsjahrs schlägt sich Infineon unerwartet gut. So werde der Umsatz um acht Prozent klettern, bislang war von maximal sieben Prozent die Rede. Die operative Marge werde 17 Prozent betragen, zwei Prozentpunkte mehr als ursprünglich angekündigt.

Die Investoren sind begeistert. An der Börse in Frankfurt schoss der Aktienkurs am frühen Nachmittag um fast neun Prozent auf rund 18,50 Euro in die Höhe. Das ist der höchste Stand seit mehr als einem Jahrzehnt. Die Münchener sind damit gleichzeitig der mit Abstand größte Gewinner im Dax. Infineon hat schon länger einen guten Lauf. Vergangenes Geschäftsjahr sind die Erlöse um zwölf Prozent auf 6,5 Milliarden Euro geklettert. Der Gewinn legte sogar um 17 Prozent auf 743 Millionen Euro zu.

Allerdings war die Freude zuletzt getrübt. Die US-Behörden haben zu Jahresbeginn eine Übernahme in den USA verhindert. Infineon wollte den US-Halbleiterspezialisten Wolfspeed für 850 Millionen Euro kaufen. Doch die Aufseher machten Sicherheitsbedenken geltend, sodass der Deal letztlich nicht zustande kam. Wolfspeed sollte Infineon neues, wichtiges Know-how bringen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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