Alibaba-Chef: Dieser Mann will Yahoo kaufen

Alibaba-Chef: Dieser Mann will Yahoo kaufen

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Yahoo gehören 40 Prozent an Alibaba. Analysten gehen davon aus, dass das chinesische Unternehmen diesen Anteil bald zurückkaufen will.

von Matthias Kamp und Rebecca Eisert

Er gilt als das Wunderkind der chinesischen Internetwirtschaft – jetzt drängt es Jack Ma auf die globale Bühne. Der 46-Jährige will das amerikanische Internetportal Yahoo übernehmen.

Alibaba sei wohl eines der wenigen Unternehmen, das Yahoo wirklich verstehe, sagt Jack Ma. Der amerikanische Konzern hat zunehmend Probleme, seine Werbeeinnahmen gegen Konkurrenten wie Google und Facebook zu verteidigen.

Jetzt interessieren sich ein Bieterkonsortium bestehend aus den Beteiligungsgesellschaften Blackstone und Bain, sowie dem Online-Versandhaus Alibaba und der japanische Softbank für Yahoo. Sie möchten - so wurde aus Verhandlungskreisen bekannt - Yahoo für 25 Milliarden Dollar übernehmen.

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Blackstone, Bain und Softbank lehnten eine Stellungnahme ab. Von Yahoo war zunächst kein Kommentar zu erhalten. Ein Sprecher von Alibaba wollte die Informationen weder bestätigen noch dementieren: „Alibaba hat noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob es sich an einer Offerte für eine vollständige Übernahme von Yahoo beteiligen will.“ Yahoo gehören 40 Prozent an Alibaba. Analysten gehen davon aus, dass das chinesische Unternehmen diesen Anteil bald zurückkaufen will.

Microsoft scheint aus dem Rennen

Der Yahoo-Verwaltungsrat beschäftigt sich nach US-Medienberichten noch mit weiteren Angeboten, und es gibt demnach noch keine Entscheidung, auf welche Seite sich das Unternehmen letztlich schlägt. Neben einer Komplettübernahme steht ein teilweiser Einstieg im Raum.

Dabei war zuletzt auch der Name des Yahoo-Partners Microsoft gefallen, der gemeinsam mit dem Finanzinvestor Silver Lake in Yahoo investieren könnte. Microsoft und Yahoo arbeiten bei der Internetsuche zusammen und der Software-Konzern hatte ehedem erfolglos versucht, Yahoo zu schlucken. Der Yahoo-Verwaltungsrat prüft aktuell alle Optionen. Die aktuellen Entwicklung weisen jedoch darauf hin, dass Microsoft aus dem Rennen ist und Alibaba zum Zug kommt.

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