Alkohol: RIM-Topmanager randalieren im Flugzeug - und fliegen

Alkohol: RIM-Topmanager randalieren im Flugzeug - und fliegen

, aktualisiert 06. Dezember 2011, 15:24 Uhr
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Smartphone von Blackberry: Manager des Unternehmens wiedersetzten sich dem Bordpersonal.

von Achim SawallQuelle:Handelsblatt Online

Zwei Manager des Blackberryherstellers RIM haben sich auf einem Flug nach Peking so schlecht benommen, dass der Pilot den Flug abbrach. Das hat jetzt Folgen: Sie müssen eine hohe Strafe zahlen und verlieren ihren Job.

Zwei ranghohe Manager von Research in Motion haben bei einem Direktflug von Kanada nach Peking Unruhe gestiftet. Senior Vice-President George Campbell (45) und Vice-President Paul Alexander Wilson (38) würden von der Royal Canadian Mounted Police beschuldigt, "zu viel Alkohol konsumiert und die Anweisungen der Besatzung missachtet zu haben", berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eine Stellungnahme des Unternehmens.

Campbell und Wilson waren mit der Fluggesellschaft Air Canada unterwegs, die die Maschine wegen des Verhaltens der beiden Passagiere nach Vancouver zurückkehren ließ.

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Beide RIM-Manager plädierten in der vergangenen Woche vor einem Gericht in British Columbia für schuldig. Sie müssen jeweils 35.878 Kanadische Dollar (rund 26.358 Euro) Strafe zahlen und dürfen sich laut Urteil Beschäftigten der Air Canada nicht nähern und die Fluggesellschaft nicht nutzen.

Wie Research In Motion erklärte, wurden Campbell und Wilson wegen des Vorfalls entlassen: "RIM duldet keine Verhaltensweisen, die Konflikte mit den geltenden Gesetzen hervorrufen und erwartet von seinen Mitarbeitern, dass sie sich zu jeder Zeit integer und respektvoll verhalten", erklärte Research in Motion. "Die Menschen, die in diesen Vorfall involviert waren, sind nicht mehr bei RIM beschäftigt."

Die kanadische Zeitung The Star berichtet, dass die Boeing 777, die mit 314 Passagieren und 17 Crew-Mitgliedern besetzt war, sich bereits nördlich von Alaska befand, als der Pilot sich zur Umkehr entschied. Die beiden RIM-Manager wurden am Flughafen von der Polizei abgeführt. Alle Fluggäste mussten in einem Hotel übernachten und konnten ihre Reise erst am nächsten Tag fortsetzen. In Peking wartende Passagieren mussten auf einen anderen Flug umbuchen.

Der Artikel erschien zuerst auf Golem.de.

Quelle:  Handelsblatt Online
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