Apple-Entwicklerkonferenz WWDC: Das sind die Neuheiten des iPhone-Konzerns

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Apple-Entwicklerkonferenz WWDC: Das sind die Neuheiten des iPhone-Konzerns

Bei den Neuheiten, die der Apple gestern Abend auf der WWDC (Worldwide Developer Conference) präsentierte, holte die Mannschaft von Tim Cook vor allem nach, was andere bereits angekündigt oder vorgemacht haben.

Im Apple-Jargon ging es gestern Abend um nichts anderes als um spektakuläre Neuheiten, die die Welt revolutionieren. Das Publikum im Moscone Center von San Francisco bejubelte jede einzelne, denn für Apple-Anhänger mögen viele Ankündigungen bislang unbekannt sein. Doch für Nutzer anderer Systeme reduziert sich der Neuigkeitswert der Eröffnungsansprache im Wesentlichen auf zwei Aspekte: Apple steigt ins Musik-Streaming ein. Und bei der Bedienung von Touchscreens haben sich die Kreativen aus Cupertino etwas wirklich Neues einfallen lassen: Sie machen die Bildschirmtastatur mit einem Zwei-Finger-Streich zum Touchpad, das den Cursor steuern lässt. In der Vorführung sah das clever aus. Es könnte sich in der Praxis bewähren.

Wer am Musikstreaming verdient

  • Zur Studie

    Wirtschaftsexperten von Ernst & Young haben im Auftrag des Verbandes der französischen Musikindustrie SNEP exemplarisch ausgerechnet, wieviel die einzelnen Parteien von jenen 9,99 Euro erhalten, die ein Premiumabo bei Diensten wie Spotify und Deezer kostet.

  • Der Dienst selbst …

    … behält demnach 2,08 Euro .

  • Der Staat ...

    … bekommt 1,67 Euro insbesondere durch die Umsatzsteuer.

  • Die Verwertungsgesellschaften …

    … bekommen einen Anteil von 1 Euro.

  • Die Labels …

    … behalten 4,56 Euro.

  • Den Künstlern ...

    … bleiben am Ende 0,68 Euro. Die werden nach Häufigkeit der Abrufe unter den Musikern aufgeteilt. Unbekanntere Bands erhalten entsprechend wenig.

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Ausprobieren können es zurzeit aber nur Entwickler – für sie sind die vorgestellten neuen Versionen der verschiedenen Betriebssysteme bereits verfügbar. Die breite Öffentlichkeit muss bis Juli warten. Dann kann jeder die Betaversionen auf iPhone, iPad und Mac installieren. Die fertigen Betriebssysteme gibt es im Herbst. Einen genauen Termin nannte Apple dafür nicht.

Die Apple-Neuheiten im Einzelnen:

Apple Music

Über seinen Streaming-Dienst Apple Music bietet der Erfinder von iTunes ab dem 30. Juni 2015 sein komplettes Musikprogramm von mehr als 30 Millionen Songs in über 100 Ländern an. Die zugehörige App soll es für iPhone, iPad, iPod Touch, Mac, Apple TV und auch für Windows PC sowie für Android geben. Der monatliche Abopreis liegt bei 9,99 Dollar, Nutzergruppen aus bis zu sechs Personen – beispielsweise Familien – können ein Abo für 14,99 Dollar pro Monat abschließen. Darin enthalten ist auch „Beats 1“, ein Web-Radio von Apple, bei dem DJs in Los Angelos, New York und London die Musikdateien abspielen. Playlist-Vorschläge will Apple in seiner App weniger über einfache, computergenerierte Auswertungen von gehörter und gekaufter Musik ableiten, sondern insbesondere auf Empfehlungen von eigenen Experten erstellen.

Neben der eigentlichen Musik bietet Apple Music mit „Connect“ Facebook-ähnliche Funktionen: Künstler können hier Hintergrundinformationen posten, Fans können diese „Liken“, kommentieren und weitersenden. Mit dem Streaming-Angebot zieht Apple nach – Anbieter wie Spotify und auch Microsoft mit Xbox Music sind damit bereits länger im Geschäft. Neu ist aber ein Familientarif.

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