Bahn- und Berliner-Flughafen-Chef: Hartmut Mehdorn legt alle Ämter nieder

Bahn- und Berliner-Flughafen-Chef: Hartmut Mehdorn legt alle Ämter nieder

, aktualisiert 20. Mai 2015, 19:21 Uhr
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Hartmut Mehdorn hat sein Amt im SAP-Aufsichtsrat aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.

Der ehemalige Berliner Flughafenchef und langjährige Bahnchef Hartmut Mehdorn will endgültig in den Ruhestand gehen - und verabschiedet sich aus der Geschäftswelt.

Der ehemalige Bahn - und Berliner-Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn verabschiedet sich aus der Geschäftswelt. Nach einer Krankheit tritt der 72-Jährige von allen seinen Ämtern zurück. "Ich hatte ein gesundheitliches Problem, ich bin in Behandlung, aber auf dem Wege der Besserung", sagte Mehdorn dem "Tagesspiegel" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. An welcher Krankheit er leidet, sagte Mehdorn nicht. Sie sei für ihn aber überraschend gekommen. Man solle das Thema nicht dramatisieren. "Aber es wird für mich jetzt Zeit, in den Ruhestand zu gehen."

Top 10 der Softwareunternehmen nach Umsatz 2013

  • Salesforce.com

    Umsatz: 3,8 Milliarden Dollar

    Wachstum: 33,3 Prozent (gegenüber dem Vorjahr)

    Quelle: Gartner, März 2014

  • CA Technologies

    Umsatz: 4,2 Milliarden Dollar

    Wachstum: -2,6 Prozent

  • VMware

    Umsatz: 4,8 Milliarden Dollar

    Wachstum: 14,1 Prozent

  • HP

    Umsatz: 4,9 Milliarden Dollar

    Wachstum: -2,7 Prozent

  • EMC

    Umsatz: 5,6 Milliarden Dollar

    Wachstum: 4,9 Prozent

  • Symantec

    Umsatz: 6,4 Milliarden Dollar

    Wachstum: -0,8 Prozent

  • SAP

    Umsatz: 18,5 Milliarden Dollar

    Wachstum: 9,5 Prozent

  • IBM

    Umsatz: 29,1 Milliarden Dollar

    Wachstum: 1,4 Prozent

  • Oracle

    Umsatz: 29,6 Milliarden Dollar

    Wachstum: 3,4 Prozent

  • Microsoft

    Umsatz: 65,7 Milliarden Dollar

    Wachstum: 6,0 Prozent

Der langjährige Top-Manager trat von seinem Posten im SAP -Aufsichtrat zurück und will nun auch sein letztes Mandat im Kontrollgremium bei einer Firma im Ausland niederlegen. Seine Zeit werde er künftig an seinen beiden Wohnsitzen in Berlin und Südfrankreich verbringen.

Damit dankt einer der bekanntesten deutschen Manager ab. Einer seiner letzten Jobs war es, den neuen Berliner Flughafen nach massiven Verspätungen und Kostensteigerungen wieder auf Kurs zu bringen. Doch der selbstbewußte Manager scheiterte und trat vorzeitig ab. Der Luftfahrt war Mehdorn in seinem Leben immer eng verbunden. "Ich wollte Pilot werden, ich war früh vom Fliegen fasziniert." Als Kind sei er in seiner Heimatstadt Berlin oft zum Flughafen Tegel geradelt, um Starts und Landungen zu beobachten.

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Der Pilotentraum erfüllte sich nicht, doch die ersten 30 Jahre seines Berufsleben arbeitete Mehdorn als Ingenieur in der Luftfahrtbranche - bei der Deutschen Aerospace, Messerschmidt Bölkow-Blohm und Airbus. Später lenkte er den Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck und die Bahn. Der Staatskonzern setzte ihn 2009 nach fast zehn Jahren an der Spitze wegen einer Datenaffäre vor die Türe. Bei seinem nächsten Job als Chef von Air Berlin blieb er glücklos, da er die schwer angeschlagene Fluglinie nicht auf Gewinne trimmen konnte.

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1 Kommentar zu Bahn- und Berliner-Flughafen-Chef: Hartmut Mehdorn legt alle Ämter nieder

  • Quote, ick hör Dir trapsen. Was ist die Lady, verbeamtete "Designforscherin"? Und Internetbeauftragte, wow. Das qualifiziert natürlich, die richtigen Weichenstellungen in einem IT-Weltkonzern zu begleiten. Frei nach dem Motto: wo finden wir eine Frau, die gefühlt irgendwas mit Computern zu tun zu hat? Sie hat Handys designed, man denke! Das scheint schon bei der SPD überzeugt zu haben: sie war "Netzexpertin" in Steinbrücks Wahlkampf-"Kompetenzteam". Wie sie dort hineinkam? "Ich wurde vor ein paar Jahren in ein Ranking gewählt, das die 'Hundert Köpfe von morgen' kürte. Da wurde Peer Steinbrück auf mich aufmerksam und holte mich.. in seinen Gesprächskreis." Frei nach dem Motto: wir bräuchten noch eine junge Frau im Team... und in Groko-Zeiten wurde daraus dann Merkels "Internetbeauftragte".

    Konkrete Forderungen? Sie schaffte es 2013 mal auf "Spiegel online" mit dem Wunsch nach einem "festen Frauenplatz in Talkshows und Konferenzen". Adel verpflichtet, immerhin zählen zu ihren Forschungsthemen zählen laut wikipedia "Aspekte von Gender- & Diversity in der Kommunikationstechnologie" und "frauengerechten Design von Handyschalen".


    Fazit: die Frau hat keinerlei erkennbare Erfahrung im Geschäftsleben, keinerlei erkennbare betriebschwirtschaftliche Vorkenntnisse, auch von IT und Aktienrecht scheint sie (außer, wie ein Handy aussieht) wenig zu wissen. Zugegeben, für Politiker ist es normal, aus dem Nichts "Experte" für irgendwas zu werden, einfach kraft Deklaration. Oswald Metzger hat mal schön beschrieben, wie er bar jeder Sachkenntis zum Grünen-Finanzexperten bestimmt wurde. Und unser EU-Kommissar für digitale Wirtschaft, Günther Öttinger, sollte auch nicht unerwähnt bleiben. So gesehen sitzen in Aufsichtsräten, speziell wenn es Politiker sind, gewiss auch viele männliche Fehlbesetzungen.

    Was nichts daran ändert: Frau Joost wird im SAP-Aufsichtsrat nie mehr sein können als eine brave Abnickerin. Quotenfrau halt. Aber offenbar das beste, was zu finden war.

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