Bild: REUTERSHTC
Bei den Marktanteilen der Hersteller hat sich einiges geändert. Der Handyhersteller HTC konnte seinen Marktanteil im Laufe eines Jahres von 0,9 Prozent auf 1,5 Prozent steigern.
Quelle: Gartner
Bild: REUTERSMotorola
Motorola musste dagegen erneut Einbußen beim Marktanteil hinnehmen. Er halbierte sich von 4,8 Prozent auf 2,4 Prozent.
Bild: REUTERSSony Ericsson
Ebenso wie Motorola gehört auch Sony Ericsson zu den großen Verlierern: Der Marktanteil sank von 4,5 auf 2,6 Prozent.
Bild: REUTERSApple
Mit nur einem Gerät schafft es Apple erstmals unter die fünf größten Handy-Hersteller. 46 Millionen iPhones verkaufte das Unternehmen. Obwohl der aktuelle Marktanteil nur bei 2,9 Prozent liegt, erzielt der Hersteller durch hohe Preise für sein Smartphone starke Einnahmen.
Bild: dapdResearch In Motion
Research In Motion ist bekannt durch sein BlackBerry-Geräte. Davon konnte der Hersteller 2010 knapp 47,5 Millionen verkaufen, was einem Marktanteil von 3,0 Prozent mit sich bringt.
Bild: REUTERSLG Electronics
Der südkoreanische Hersteller LG weist einen Marktanteil von 7,1 Prozent auf. 114 Millionen verkaufte Geräte bescheren der Firma Platz drei unter den Top-Handy-Herstellern.
Bild: REUTERSSamsung
Platz zwei belegt Samsung, trotz eines Verlusts am Marktanteil von 1,9 Prozent. 2009 lag dieser bei 19,5 Prozent, 2010 bei 17,6 Prozent.
Bild: ReutersNokia
Die meisten Handys verkauft immer noch Nokia, vor allem im Massenmarkt und Schwellenländer ist das Unternehmen erfolgreich. Mit einem Absatz von 461 Millionen Mobiltelefonen verkaufen die Finnen immer noch mehr, als Samsung und LG zusammen (395 Millionen). Doch bei Smartphones hat Nokia den Anschluß verpasst.
Absolut kann Nokia ein Plus von 20 Millionen aufweisen. Doch der Marktanteil der Finnen stürzte von 36 auf knapp 29 Prozent.
HTC
Bei den Marktanteilen der Hersteller hat sich einiges geändert. Der Handyhersteller HTC konnte seinen Marktanteil im Laufe eines Jahres von 0,9 Prozent auf 1,5 Prozent steigern.
Quelle: Gartner
„Die vielen Innovationen von neuen Tablet Computern hin zu Smart Grids sorgen für eine starke Nachfrage im ITK-Markt“, sagt Bitkom-Präsident Dieter Kempf. „Privatverbraucher und Industrie investieren derzeit vermehrt in neue Geräte und Lösungen. Der positive Trend bei den Unternehmen wirkt stabilisierend auf die Gesamtkonjunktur.“ Grundlage der Markteinschätzung sind aktuelle Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO).
Die Informationstechnologie wächst der BITKOM-Prognose zufolge um 2,3 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro.
Vor allem der Boom bei den Tablet Computern setzt sich laut Bitkom weiter fort. Der Umsatz in dem hart umkämpften Markt wird um 41 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro steigen. Unternehmen wir Amazon, Google und Apple profitieren bereits von der starken Nachfrage. Aktuell steigt auch Microsoft mit seinem ersten Tablet Surface in den Markt ein.
Entwicklungen in der Informationstechnologie
Softwaremarkt
Der Softwaremarkt legt um 4,4 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro zu.
IT-Dienstleistungen
Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen wie Outsourcing und Wartung wächst um 2,1 Prozent auf 34,9 Milliarden Euro.
Hardwaremarkt
Der Hardwaremarkt ist mit 1,1 Prozent ebenfalls im Plus, entwickelt sich aufgrund des anhaltenden Preisverfalls aber etwas schwächer.
Besser als erwartet entwickelt sich auch die Unterhaltungselektronik. In diesem Segment werden die Umsätze um 2,3 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro zulegen. Der Trend geht laut Umfrage insbesondere zurück auf die starke Nachfrage nach TV-Geräten im Sportjahr 2012 mit Fußball-EM und den Olympischen Sommerspielen. Auch das trotz Eurokrise weiterhin günstige Konsumklima in Deutschland, hilft der Branche.
Rückläufig hingegen ist das Geschäft mit Desktop-PCs. Allerdings fällt mit minus 0,7 Prozent der Rückgang deutlich geringer aus, als noch im März erwartet. Damals rechnete man mit einem Minus von 4,4 Prozent.
Telekommunikation boomt dank Smartphones
In der Telekommunikation erwartet der Bitkom ein Umsatzwachstum von 3,4 Prozent auf 66,4 Milliarden Euro. Entscheidend dafür ist der boomende Smartphone-Absatz. Der Umsatz legt um 45,7 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zu.
Sieben von zehn in Deutschland verkauften Mobiltelefonen sind inzwischen Smartphones. Bei den Telekommunikationsdiensten ist die Entwicklung wie schon in der Vergangenheit sehr uneinheitlich. Während das Geschäft mit mobilen Datendiensten um 13 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro zulegt, geht der Umsatz mit mobilen Gesprächen um 4 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro zurück. Das Geschäft mit Sprachdiensten im Festnetz reduziert sich sogar um 7,5 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro.
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