Chiphersteller: Infineon und Philips bleiben auf Kartellstrafe sitzen

Chiphersteller: Infineon und Philips bleiben auf Kartellstrafe sitzen

, aktualisiert 15. Dezember 2016, 13:31 Uhr
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Die beiden Türme des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg.

Quelle:Handelsblatt Online

Wegen eines Kartells bei Smartcard-Chips müssen Infineon und Philips nun zahlen. Ihre Klage gegen die von der EU-Kommission verhängte Geldbuße hat der Gerichtshof der Europäischen Union zurückgewiesen.

BrüsselDie Halbleiter-Konzerne Infineon und Philips bleiben auf einer Strafe von insgesamt über 100 Millionen Euro wegen eines Kartells bei Smartcard-Chips sitzen. Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) wies die Klagen der beiden Unternehmen am Donnerstag zurück und bestätigte die von der EU-Kommission verhängten Geldbußen.

Infineon muss demnach rund 83 Millionen Euro berappen, Philips rund 20 Millionen. Auch der koreanische Hersteller Samsung war von den EU-Kartellwächtern wegen der Beteiligung an Preisabsprachen zu einer Strafe von rund 35 Millionen Euro verdonnert worden.

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Die Konzerne haben sich den Ermittlungen zufolge zwischen September 2003 und September 2005 bei Preisen für Smartcard-Chips abgesprochen. Diese kommen zum Beispiel in SIM-Karten von Handys, Bankkarten, Pässen und Pay-TV-Karten zum Einsatz.

Quelle:  Handelsblatt Online
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