Chiphersteller: Intel enttäuscht mit Server-Geschäft

Chiphersteller: Intel enttäuscht mit Server-Geschäft

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Das Intel-Hauptquartier in Californien.

Der Chiphersteller Intel verbucht einen Gewinn über den Erwartungen der Börse. Trotzdem hat die Aktie nachbörslich über fünf Prozent verloren.

Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat mit seinem Gewinn im vierten Quartal die Erwartungen der Börse übertroffen, die Investoren allerdings mit den Zahlen zum wichtigen Servergeschäft verschreckt.

In dieser Sparte, die Chips für Großcomputer etwa in Rechenzentren anbietet und mit der Intel seine Abhängigkeit vom schwachen PC-Markt reduzieren wollte, halbierte sich das Umsatzwachstum seit dem Vorquartal auf vier Prozent.

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Chipriese Intel schrumpft Die Krise auf dem PC-Markt

Der weltgrößte Halbleiterhersteller hat vergangenes Jahr Umsatz und Gewinn eingebüßt. Das schwache PC-Geschäft macht den Amerikanern schwer zu schaffen. Doch Intel ist nicht der einzige Chipproduzent, der zu kämpfen hat.

Das Logo von Intel vor dem Hauptquartier. Quelle: dpa

Die Kunden wollten wohl nicht in ihre eigenen Rechenzentren investieren, sondern in die Cloud wechseln, sagte Analyst Kevin Cassidy von der Investmentfirma Stifel Nicolaus. Im nachbörslichen US-Handel verlor die Intel-Aktie über fünf Prozent.

Der Konzernumsatz stieg im vierten Quartal um ein Prozent auf 14,9 Milliarden Dollar, wie der AMD-Rivale mitteilte. Analysten hatten im Schnitt 14,8 Milliarden vorhergesagt. Mit PC-Chips machte Intel etwa ein Prozent weniger Umsatz als ein Jahr zuvor. Die weltweiten PC-Verkäufe gehen seit mehr als einem Jahr stetig zurück, im Schlussquartal 2015 betrug das Minus zehn Prozent.

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Mit Server-Chips machte Intel zwar vier Prozent mehr Umsatz als ein Jahr zuvor - allerdings hatten Analysten eine deutlichere Steigerung erwartet. Im Vorquartal hatte der Zuwachs acht Prozent betragen. Der Konzernüberschuss sank im Berichtsquartal um ein Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar. Je Aktie fiel ein Gewinn von unverändert 74 Cent an. Hier hatten Experten mit lediglich 63 Cent je Anteilsschein gerechnet.

Intel hat vor Jahren den Trend zu Smartphones und Tablet-Computern verschlafen. Um sich neue Marktsegmente zu erschließen, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr die Altera Corp gekauft, einen Hersteller programmierbarer Chips.

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