Computer-Gigant: IBM kann Umsatzschwund nicht stoppen

Computer-Gigant: IBM kann Umsatzschwund nicht stoppen

, aktualisiert 20. Januar 2016, 00:56 Uhr
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Rückgang bei IBM: Der Computerkonzern präsentiert schrumpfende Zahlen.

Quelle:Handelsblatt Online

IBM ist weiter auf Schrumpfkurs. Der Dauer-Umbau geht mit einem Rückgang des Geschäfts einher. Auch der Wachstum in den Zukunfts-Bereichen wie Cloud-Dienste kann die Einbußen bei früheren Schwerpunkten nicht ausgleichen.

ArmonkDer weltweit größte IT-Dienstleister IBM kann den Rückgang bei Umsatz und Gewinn nicht stoppen. Der Umsatz fiel im Schlussquartal vergangenen Jahres um 8,5 Prozent auf 22,06 Milliarden Dollar. Der Gewinn schrumpfte sogar um 18,6 Prozent auf 4,46 Milliarden Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Die Aktie gab nach den Zahlen um mehr als zwei Prozent nach.

Der Umsatz geht nun schon seit mehr als drei Jahren kontinuierlich zurück. IBM befindet sich in einem Dauer-Umbau, bei dem alte Bereiche wie der Verkauf von Servern oder Infrastruktur durch neues Geschäft ersetzt werden. Die Zukunft sichern sollen unter anderem Cloud-Dienste und die Supercomputer-Technologie Watson.

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Die Transformation bei dem Riesen-Konzern zieht sich jedoch in die Länge. Auf das gesamte vergangene Jahr gerechnet machten die neuen Bereiche rund um Cloud und Daten-Auswertung gut ein Drittel der Erlöse aus und legten um 17 Prozent zu.

Zuletzt lastete der starke Dollar auf den Quartalszahlen und trug laut IBM sieben Prozentpunkte zu dem Umsatzrückgang im vierten Quartal bei.

Dennoch übertraf IBM die Erwartungen der Analysten. Diese hatten sich auf schlechtere Zahlen eingestellt, nachdem der Konzern im Herbst die Prognose gekappt hatte. Eine niedrigere Steuerbelastung sorgte jedoch für Rückenwind.

In der größten Sparte Technologie-Dienste gab es einen Umsatzrückgang von gut sieben Prozent auf knapp 8,13 Milliarden Dollar. Regional erlebte IBM den stärksten Rückgang in den sogenannten BRIC-Ländern Brasilien, Russland, Indien und China mit einem Minus von 21 Prozent, auf wegen ungünstiger Wechselkurse.

Quellle:  Handelsblatt Online
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