Deutsche Telekom: T-Systems revidiert Umsatz- und Gewinnziele

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von Jürgen Berke

T-Systems, die für Geschäfte mit Großunternehmen verantwortliche IT-Sparte der Telekom, hat ihre Umsatz- und Gewinnziele im Geschäftsjahr 2016 so stark verfehlt, dass sie die Einbußen im laufenden Jahr nicht aufholen kann.

Die Deutsche Telekom profitiert weniger stark als erwartet von den Digitalisierungs-Investitionen der deutschen Wirtschaft. Die für die Geschäfte mit Großunternehmen verantwortliche IT-Sparte T-Systems hat ihre Umsatz- und Gewinnziele im Geschäftsjahr 2016 so stark verfehlt, dass sie die Einbußen auch im laufenden Jahr nicht aufholen kann. Das räumen T-Systems-Chef Reinhard Clemens und Finanzvorstand Christoph Ahrendt in Beiträgen im konzerneigenen Intranet ein, die der WirtschaftsWoche vorliegen.

"Angesichts der Schwierigkeiten im vergangenen Jahr haben wir unsere Planung 2017 angepasst", heißt es dort. "Die Umsatzerwartung und in Teilen auch die Profitabilität haben wir entsprechend angepasst." Auch nach der neuen Planung soll T-Systems wachsen. "Die Kurve verläuft aber weniger steil." Laut Mittelfristplanung war bisher ein jährliches Umsatzplus von drei Prozent in der für die Geschäfte mit externen Kunden verantwortlichen "Market Unit" vorgesehen. Sorgen bereitet den beiden Managern vor allem der Vertrieb. "Wir haben echte Probleme, neues Geschäft zu generieren." Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 will die Deutsche Telekom auf ihrer Bilanzpressekonferenz am 2. März verkünden.

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