Digital Champions Award: Digitale Pioniere gesucht

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Digital Champions Award: Digitale Pioniere gesucht

, aktualisiert 04. November 2015, 14:43 Uhr
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Die Bewerbungsfrist zum Digital Champions Award läuft!

von Eva Mühle

Die WirtschaftsWoche zeichnet gemeinsam mit der Telekom mittelständische Unternehmen aus, die mit ihrer digitalen Transformation Leuchtturmprojekte geschaffen haben. Sind Sie ein Digitaler Champion? Dann bewerben Sie sich bis zum 31. Januar 2016.

Es gibt sie noch: die guten alten Fotofilme. Einst hat das analoge Geschäft beim Oldenburger Fotodienstleister Cewe fast 100 Prozent ausgemacht. Jetzt sind es nicht mal mehr vier Prozent. Denn den Großteil seines Umsatzes von mehr als 500 Millionen Euro macht Europas Marktführer heute mit Digitalprodukten wie Fotobüchern, Wandbildern oder Kalendern, die der Kunde im Internet selbst entwerfen kann.
Die Umstellung auf die Digitaltechnik ging aber nicht spurlos an Cewe vorbei – so wurde die Hälfte der Fotolabore geschlossen, rund ein Drittel der Belegschaft entlassen und mehr als 350 Millionen Euro investiert. Mit Erfolg: Anders als zum Beispiel dem großen US-Konkurrenten Kodak ist den Oldenburgern die digitale Transformation gelungen.

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Das haben Sie mit Ihrem Unternehmen auch bereits geschafft? Dann bewerben Sie sich: Die WirtschaftsWoche und die Telekom suchen gemeinsam nach digitalen Vordenkern im deutschen Mittelstand und zeichnen sie mit dem „Digital Champions Award“ aus.

„Die digitale Revolution beeinflusst unser Arbeitsleben so stark, dass viele Experten bereits von einem zweiten Maschinenzeitalter sprechen. Robotik, Big Data und künstliche Intelligenz eröffnen ganz neue Möglichkeiten“, sagt WirtschaftsWoche-Chefredakteurin Miriam Meckel. „Uns ist es wichtig, Mittelständler zu prämieren, die die Chancen der Digitalisierung bereits ergriffen haben. Damit sind sie Vorbild und motivieren auch andere Unternehmen, den Weg ins digitale Zeitalter zu gehen – ein Weg der unvermeidlich ist.“

So haben sich Unternehmen auf die Digitalisierung vorbereitet

  • 34 Prozent

    Mehr als in Drittel aller Unternehmen bereitete sich durch digitales Management der Personalverwaltung vor. In der Studie waren Mehrfachnennungen möglich

     

    Quelle: Edenred-Ipsos-Barometer 2015, "Wohlbefinden & Motivation der Arbeitnehmer"

  • 28 Prozent

    An zweiter Stelle steht die Virtualisierung der Arbeitsplätze (28 Prozent), etwa durch virtuelle Desktops oder eine Ausstattung für Telefonkonferenzen.

  • Je 25 Prozent

    Den dritten Platz teilen sich zwei Maßnahmen: die Einrichtung eines sozialen Firmennetzwerks sowie das Angebot von E-Learning (jeweils 25 Prozent).

  • 18 Prozent

    18 Prozent der Unternehmen trafen Vereinbarungen zur Telearbeit

  • 16 Prozent

    16 Prozent der befragten Unternehmen haben an ihrer Webseite gearbeitet.

  • 13 Prozent

    13 Prozent der Unternehmen haben sonstige Maßnahmen ergriffen

  • Fünf Prozent

    Fünf Prozent der Unternehmen haben eine "BYOD" (bring your own device) Politik eigeführt.

  • 33 Prozent

    Ein Drittel der befragten unternehmen gab an, keine der aufgeführten Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Digitalisierung umgesetzt zu haben

Bewerben können sich Unternehmen, die bis zu 2,5 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaften, maximal 10.000 Mitarbeiter beschäftigen, seit mehr als sieben Jahren am Markt bestehen und bereits erfolgreich einen digitalen Wandel vollzogen haben. Eine hochkarätige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien – darunter Dietmar Grichnik, Professor für Entrepreneurship an der Universität St. Gallen, Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom, und Hubertus Porschen, Chef der iConsultants GmbH - bewertet die eingereichten Projekte.

Insgesamt gibt es vier Kategorien:

  • Digitale Transformation Mittelstand

  • Digitalisierung der Kundenerlebnisse

  • Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen

  • Digitalisierung von Prozessen sowie „Der Digitalisierungs-Macher“, welcher von der Jury direkt nominiert wird.

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Wissenschaftlich wird der Award von Professor Dr. Walter Brenner, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen, und Professor Dr. Marc Gruber, der den Lehrstuhl für Unternehmertum an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) innehat, begleitet.

Die Teilnahme am Digital Champions Award ist kostenlos. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2016. Im Mai findet dann die feierliche Preisverleihung statt.

Weitere Informationen zum Award und den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

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