dm goes online: Drogerieprodukte wandern ins Web

dm goes online: Drogerieprodukte wandern ins Web

Die Drogeriekette dm vertreibt ihre Waren schon lange auch über Amazon. Für die Unternehmen lohnen sich mittlerweile aber auch eigene Webshops: Jeder fünfte Deutsche kauft Drogerieprodukte online.

Haarfarbe, Badezusätze, Wasch- und Putzmittel werden zunehmend online gekauft statt im Drogerie- oder Supermarkt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Internet-Verbands Bitkom. Demnach hat jeder fünfte Internetnutzer (21 Prozent) schon einmal Duschgel, Parfüm oder Kosmetik im Web bestellt. "Geringe Versandkosten, schnelle Lieferung und komfortable Bestellmöglichkeiten auch von unterwegs machen den Online-Kauf von Drogerie-Artikeln attraktiv", sagt Tobias Arns, E-Commerce-Experte beim Bitkom.

Die treuesten Kunden des Online-Drogeriemarktes sind die 30- bis 49-Jährigen und die 50- bis 64-Jährigen Drogerieartikel im Web. Jeder vierte Online-Shopper in diesen Altersgruppen (25 Prozent) hat im Internet bereits Drogerieprodukte bestellt. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es nur 19 Prozent.

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Multichannel-Handel Suche nach dem treuen Online-Kunden

Der stationäre Handel tut sich schwer mit dem Internet. Der sonst treue Kunde kauft online lieber beim billigsten Anbieter. Das liegt auch daran, dass der Handel seine Kunden nicht versteht.

huGO-BildID: 29112804 Eine Frau beim Online Shopping bei Amazon.de am 09.12.2012 in Berlin. Immer mehr entscheiden sich in Deutschland für den bequemen Weg und gehen lieber zu Hause am Computer auf Shopping-Tour - und das nicht nur zu Weihnachten. Im Einzelhandel vollzieht sich durch das Internet gerade ein rasanter Wandel. Foto: Laurin Schmid/dpa (zu dpa:"Onlineboom: Droht klassischen Einkaufsläden das Aus?" vom 10.12.2012) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Der Karlsruher Drogeriemarktkonzern dm, einer der Drogerie-Pioniere im Web, prüft allerdings gerade seine Zusammenarbeit mit dem Versandhändler Amazon. genauer betrachten. Der Internethändler steht seit Ausstrahlung einer ARD-Dokumentation über die Behandlung von Leiharbeitern stark in der Kritik. Das Unternehmen habe „die Vorwürfe sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen“, sagte dm-Chef Erich Harsch. Der Drogeriekonzern beliefert als Großhändler Amazon mit seinen Eigenmarken, der diese dann vertreibt. Dieses Geschäft laufe bislang nur zögerlich, hatte Harsch vor wenigen Tagen erklärt. Einen eigenen Web-Shop hat die Kette nicht. Auf der Unternehmenswebsite gibt es bislang nur Produktinformationen, bestellen können Kunden dort aber noch nichts.

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Viele andere Drogerien sind da weiter und haben ihre Online-Shops inzwischen an Tablets und Smartphones angepasst. Einige Shops bieten darüber hinaus einen besonderen Einkaufsservice an, das Einkaufs-Abo: Der Kunde kann selbst Zeitabstände festlegen, in denen er Produkte, die er immer wieder braucht, automatisch zugeschickt bekommt. Damit reagieren die Onlinehändler auf den Umstand, dass gerade Dinge des täglichen Bedarfs regelmäßig nachgekauft werden müssen und viele Verbraucher dabei immer wieder ein bestimmtes Produkt einer bestimmten Marke wählen. Unterstützung beim Online-Einkauf bieten zudem digitale Einkaufszettel. Arns von Bitkom ist sich sicher: „E-Commerce wird in nahezu allen Bereichen des privaten Konsums zum Standard.“

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