Dividende: Apple sitzt auf Milliardenreserve

Dividende: Apple sitzt auf Milliardenreserve

Quelle:dapd

Das US-Unternehmen Apple hat knapp 100 Milliarden Dollar übrig. Davon sollen nun die Aktionäre profitieren. Zuletzt zahlte das Unternehmen 1995 eine Dividende.

Apple schließt eine mögliche Wiedereinführung von Dividenden an seine Anteilseigner offenbar nicht mehr aus. Konzernchef Tim Cook räumte am Donnerstag auf einer Aktionärsversammlung ein, dass das Computerunternehmen über mehr Cash-Reserven verfüge als es benötige. Das Management und der Aufsichtsrat „denken sehr intensiv“ über die Verwendung der Reserven in Höhe von 98 Milliarden Dollar nach, sagte Cook in der Firmenzentrale im kalifornischen Cupertino. Er deutete an, dass eine Entscheidung kurz bevor stehe.

Apple gewinnt Streit in China - und muss erneut vor Gericht

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Aber selbst wenn die Dividende nicht wieder eingeführt wird, sind Aktien des IT-Konzerns mehr als lohnend. Wer vor zwölf Jahren eine Appleaktie kaufte, konnte sich über rund 30 Prozent Kursgewinne pro Jahr freuen. Das inzwischen wertvollste Unternehmen der Welt hatte 1995 aufgrund damaliger Finanznöte die Ausschüttung von Dividenden eingestellt. Cooks Vorgänger Steve Jobs hatte eine Wiedereinführung der Zahlungen stets abgelehnt. Die jüngste Aktionärsversammlung war die erste seit Jobs Tod am 5. Oktober vergangenen Jahres. Während des Treffens versammelten sich einige Demonstranten vor der Apple-Zentrale, um gegen die Arbeitsbedingungen in chinesischen und taiwanischen Partnerfabriken des iPhone- und iPad-Herstellers zu protestieren. Sie trugen Plakate bei sich mit Aufschriften wie „Stoppt Ausbeutung“ und „Ich will ein ethisch einwandfreies Telefon“.

Weitere Links zu Apple

Im Streit um die Rechte am Markennamen iPad i China droht dem US-Konzern Apple ein weiteres Verfahren - diesmal vor einem Gericht in Kalifornien. Das chinesische Elektronikunternehmen Proview reichte bei einem Kammergericht in Santa Clara Klage gegen Apple ein, wie eine Sprecherin am Freitag mitteilte. Am Donnerstag hatte ein Gericht in Shanghai den Fall mit der Begründung abgewiesen, es sei noch ein Verfahren vor einem höheren Gericht anhängig. So will sich am 29. Februar ein Gericht in Guangdong mit dem Fall befassen. Die beiden Unternehmen streiten darüber, ob Proview die Rechte an der Marke in China 2009 an Apple verkauft hat.

Quelle:  dapd
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