Einchecken: Microsoft will bei Foursquare einsteigen

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Einchecken: Microsoft will bei Foursquare einsteigen

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Die Logos der Apps Untappd, Foursquare, Facebook, iSwig, Miso, GetGlue und soundtracking sind auf einem iPhone zu sehen.

Microsoft verhandelt angeblich über eine Investition in den Dienst Foursquare. Und der baut seinen Dienst und das Geschäft mit mobiler Werbung aus.

Microsoft verhandelt über eine Investition in den Dienst Foursquare. Die Gespräche sollen laut Nachrichtenagentur Bloomberg in einem weit fortgeschrittenen Stadium sein, heißt es mit Bezug auf eine anonyme Quelle. Außerdem sei das Startup mit anderen Investoren wie American Express im Gespräch.

35 Millionen Nutzer sind bei Foursquare registriert, um sich gegenseitig über ihren aktuellen Aufenthaltsort informieren. Sechs Millionen Mal am Tag wird sich laut Unternehmensblog über das Tool an verschiedenen Orten auf der Welt „eingecheckt“ – in Bars, Hotels, Restaurants oder an Sehenswürdigkeiten. Wer sich besonders häufig in einer Location einloggt, wird von Foursquare virtuell belohnt, in dem er oder sie als „Mayer“, also Bürgermeister, auf der Seite des Ortes gelistet wird.

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Die entstehenden Geo-Daten sind kostbar. Längst hat Foursquare sie für sich selbst nutzbar gemacht. Der Dienst zeigt seinen Netzwerk-Teilnehmer inzwischen zum Beispiel an, welche Restaurants in der Nähe besonders beliebt sind. Microsoft dürfte ein großes Interesse daran haben, diese Informationen in die Karten des US-Anbieters Bing einfließen zu lassen.

Der Software-Riese hat den Trend hin zum mobilen Internet weitestgehend verschlafen und versucht nun mit den neuen Betriebssystem Windows 8 und Windows Phone 8 aufzuholen. Außerdem ist der Konzern inzwischen unter anderem an dem weltgrößten Online-Netzwerk Facebook beteiligt. Ein weiterer Zukauf wäre wichtig, um das mobile Konzernnetz weiter auszubauen.

Yahoo macht derzeit am Markt vor, wie man sich mobile Kompetenz dazukauft. Vor allem in Startups hat Marissa Mayer in den vergangenen Monaten investiert. Prominenteste Übernahmen sind der Bilderdienst Flickr und der Blogging-Dienst Tumblr. Für letzteren legte Marissa Mayer 1,1 Milliarden Dollar auf den Tisch. Mit welchen Beträgen mögliche Investoren bei Foursquare einsteigen wollen, ist bisher nicht bekannt.

Dass die großen Konzern sich immer mehr auf die erfolgreichen Startups stürzen, hat vor allem einen Grund: Die Hoffnung mit mobiler Werbung ein gutes Geschäft zu machen.

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