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Kommentare zu: Mit welchen Methoden Samsung die Welt erobert

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5 Kommentare
  • 20.12.2012, 10:13 Uhrwulff

    Ich habe 6 verschiedene Produkte von Samsung im Einsatz.

    Alle sind Weltspitzenleistungen, die zurzeit von keinem anderen Land der Welt in dem Preis/Leistungsverhältnis hergestellt werden.

    Die harschen Zustände in den Fabriken sind wohl nötig, um solche Produkte herstellen zu können.

    Die deutsche Basar-Ökonomie läßt auch vieles in Menschenschinder-Fabriken produzieren und der deutsche Kik-Käufer hat wohl auch nichts dagegen einzuwenden.

    Es gibt für mich aber einen wesentlichen Unterschied zwischen den Koreanern und den Deutschen: Koreaner entwickeln und produzieren Produkte eigenständig und lassen in der Regel nicht in China produzieren.

    Der Deutsche dagegen gründet eine Firma in China, nur um dort sein Wissen komplett einem chinesischen Kooperatiospartner frei Haus zu liefern und zwar in den wenigen Bereichen, die n o c h zu seinen Stärken zählen.

    Wenn man einen deutschen Unternehmer fragt, wieso er sein gesamtes know how den Chinesen zur Verfügung stellt, antwortet er, daß sein technischer Innovationsvorsprung zu groß sei, um von den Chinesen immer wieder eingeholt zu werden.

    Erinnern wir uns an den Transrapid, den der Chinese innerhalb 2 Jahren nachgebaut hat!

    Diese Überheblichkeit der Deutschen hatten wir auch bei allen anderen Schlüsselindustrien, bei denen der Deutsche heute nichts mehr zu sagen hat.

    Das Verhalten der deutschen Mittelständler, die gerade ihre Betriebe an die Chinesen verhökern, erinnert mich an unsere Politnieten, die auch nur in Wahlperioden denken.

    • 20.12.2012, 12:02 UhrEuroTanic

      "Die harschen Zustände in den Fabriken sind wohl nötig, um solche Produkte herstellen zu können."
      Mit dem Argument kann man aja auch Kinderarbeit und sonstige unmenschliche Arbeitsbedigungen verteidigen. Hauptsache man hat selber das neuste und tollste Gerät? Gib's bei Ihnen noch mehr als das Streben nach Materie?

  • 20.12.2012, 11:59 UhrEuroTanic

    Man kann den Eindruck gewinnen, dass unsere Welt der Politik und Wirtschaft nur noch von Psychopathen kontrolliert wird.
    Untersuchungen haben festgestellt, dass Politiker, Banker, Spekulanten etc. zu 99% das Krankheitsbild von Psychopathen erfüllen.
    Ich glaube mittlerweile, dass das stimmt.

  • 21.12.2012, 12:03 UhrRespekt

    Der Glaube an die Zukunft der Nation, der tiefe Respekt vor den wirklichen Leistungsträgern (nämlich den Ingenieuren) und die Anwendung preußischer Tugenden: Das ist ganz grob das Erfolgsrezept in Südkorea.

    Wie ist es bei uns? Glaube an die Nation? Wir dürfen an die EU glauben.

    Respekt vor den - bei uns ebenfalls - sehr guten Ingenieuren? Fehlanzeige. Der BWLer mit seiner universellen Inkompetenz in technischen Zukunftsfragen gibt hier überall lautstark den Ton an. Hinzu kommen in den Personalabteilungen Psychologen und in noch schlimmeren Fällen sogar Theologen. Niemals kann dabei etwas herauskommen.

    Preußische Tugenden? Man pfelgt sie nciht, sondern diffamiert sie anstatt stolz darauf zu sein, daß die Preußen als erste in der Welt die Schulpflicht und somit das zentrale Menschenrecht, in der Schule etwas lernen zu dürfen, eingeführt haben und daß sie vor allem als erste in der Welt die menschenverachtende Folter verboten haben. Im übrigen: Disziplin ist nichts Schlechtes, sondern etwas Gutes.

    Erfolgreiche wissen, daß sie von den Erfolglosen diffamiert werden. Deshalb rückt man hier auch Südkorea in die Nähe von Nordkorea. Aber das nutzt nichts: Die Großprobleme bei uns gehen davon nicht weg: Totalverschuldung und Kinderlosigkeit.

  • 22.12.2012, 12:05 UhrKenaj

    "So kann nur einer mit Leuten umgehen, wenn er Koreaner ist, tief in der militärischen und konfuzianischen Tradition seines Landes von Zucht und Ordnung steht" (Zitat aus diesem Artikel!)

    So kann nur einer schreiben, wenn er ein chauvinistischer Journalist ist, tief in der militärischen und nationalistischen Tradition seines Landes von Vorurteilen und Halbwissen steht....

    Mal ernsthaft, wie kann es sein, dass ein Journalist einen so dermaßen einseitigen und vor allem unqualifizierten Artikel schreibt? Nicht nur, dass der Konzern hier als Aushängeschild Koreas dargestellt und gleichzeitig das ganze Land diffamiert wird. Gleichzeitig werden die Konkurrenten Apple (!) und Google (!) als Musterknaben dargestellt. Gerade wenn man so wenig Ahnung von Korea hat, sollte man doch zumindest etwas Objektivität besitzen und nicht die Konkurrenz, die keinen Sold besser ist in den Himmel loben.

    Dazu noch diese völlig wahrlosen Vergleiche mit dem Buhmann "Nordkorea". Ich glaube nicht, dass der Autor solch einen banalen Vergleich auch bei Nestle anstellen würde. Wie wäre es denn, wenn ein koreanischer Autor schreiben würde, dass es in deutschen Unternehmen, wie in der Wolfsschanze zugeht?

    Der Journalist muss auch wirklich ziemlich unbedarft sein, wenn er solche Autoren, wie den mit der Moon-Sekte paktierenden Michael Breen, zitiert und ihn als Koreaexperten darstellt.

    Wenn der Journalist, möchte kann er sich ja mal für seinen nächsten Artikel an eine auf Korea spezialisierte Forschungseinrichtung wenden, eventuell wird es dann nicht so ein Unfug.

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